"Schwitzverbot"-Scherz in U6 regte Fahrgäste auf

Unbekannte narrten mit echt aussehenden Plakaten in der U6 die Fahrgäste: Darauf wurde ein "Schwitzverbot" angekündigt – bei den Wiener Linien lief das Telefon heiß.
Der Geruch in der U6 ist immer ein Thema. Im Vorjahr verteilte Öffi-Stadträtin Ulli Sima Deos an die Fahrgäste, heuer sollten die Züge beduftet werden.

Am Dienstag wurde auf Plakaten in der U6 nach dem Ess- nun auch ein Schweißverbot angekündigt. "Bitte schwitzen Sie draußen weiter", war auf den Plakaten zu lesen. "Ihr Körper riecht so kriminell, dass Ihr Aufenthalt in der U-Bahn jetzt verboten ist."

Dazu gab es "dufte" Hygienetipps: Fahrgästen wurde vor dem Einsteigen zu Mundspülung und dem Desinfizieren der Schuhsohlen geraten. Händewaschen wäre ebenfalls gut. Man solle bitte auch nicht "in die Richtung anderer Fahrgäste" atmen.

CommentCreated with Sketch.15 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Während die meisten Passagiere den Scherz erkannten, riefen andere bei den Wiener Linien an und erkundigten sich nach einem geplanten "Schwitzverbot" in der U6. "Am Plakat steht 'Weiner Linien'. Die Zettel sind nicht von uns", klärt Wiener-Linien-Sprecherin Kathrin Liener auf. "Für ein angenehmes Raumklima in den U-Bahnen haben wir schon Maßnahmen gesetzt: Durch das Essverbot und die Nachrüstung mit Klimaanlagen auf der U6 fühlen sich die Fahrgäste noch wohler in den Öffis." Die Zettel wurden schon entfernt.

ThemaCreated with Sketch.Mehr zum Thema

Nav-AccountCreated with Sketch. red TimeCreated with Sketch.| Akt:
WienNewsWienÖffentlicher VerkehrWiener LinienThomas Peterthalner