"Sein Freund ist weggelaufen, meinen Sohn hat er get...

Bild: Michael Dalder / Reuters

Große Anteilnahme der Bevölkerung auch am zweiten Tag nach dem blutigen Amoklauf eines 18-Jährigen beim Olympia-Einkaufszentrum in München. Mittendrin: Ein Vater, der mit dem Bild seines getöteten Sohnes am Tatort sitzt und versucht, das Geschehene zu begreifen. Sein Sohn war hier, als der Täter um sich schoss, schildert Naim Z. Der 20-Jährige wurde tödlich getroffen, sein Freund konnte fliehen.

Große Anteilnahme der Bevölkerung auch am zweiten Tag nach , schildert Naim Z. Der 20-Jährige wurde tödlich getroffen, sein Freund konnte fliehen.

Seit Stunden streckt Naim Z. das Foto seines Sohnes Dijamant in die Kameras, zeigt es Polizisten und anderen Trauernden. Dass sein Sohn tot ist, erfuhr er acht Stunden , bei dem neun Menschen ihr Leben verloren und der Täter sich selbst richtete. Um 4 Uhr früh weckten Polizeibeamte den Vater und schilderten ihm, dass sein einziger Sohn tot ist.

Naim Z. fuhr sofort zum Tatort und begab sich nach Aufhebung der Sperren zum Schauplatz der Schießerei. Mit dabei hatte er ein Foto seines Sohnes, das einen lächelnden Mann zeigt. Naim Z. spricht mit andere Trauernden, Polizisten, Betreuern des Kriseninterventionsteams. "Ich bin noch in Träumen, ich glaube noch nicht, was passiert ist. Sein Freund ist weggelaufen, meinen Sohn hat er getötet", so der Vater zur "DPA".

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen