"Selma": Durchschnittliches Politdrama und Biopic

Bild: Constantin Film
Angeführt von Martin Luther King organisiert die US-amerikanische Bürgerrechtsbewegung einen Protestmarsch. Dieser soll in der Kleinstadt Selma beginnen und sorgt bald landesweit für Aufsehen. "Selma" ist eine Mischung aus Biopic und Politdrama. Der Film wurde für zwei Oscars nominiert.
Angeführt von Martin Luther King organisiert die US-amerikanische Bürgerrechtsbewegung einen Protestmarsch. Dieser soll in der Kleinstadt Selma beginnen und sorgt bald landesweit für Aufsehen. "Selma" ist eine Mischung aus Biopic und Politdrama. Der Film wurde .

Die Vereinigten Staaten im Jahr 1965: Die Bürgerrechtsbewegung ist im Vormarsch, die Gleichberechtigung aber noch lange nicht Realität. Dr. Martin Luther King Jr. (): Afroamerikanern soll nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis das Wahlrecht zugesprochen werden.

, "Pulp Fiction"), dem Gouverneur von Alabama, auch einen gefährlichen Gegner im Nacken. Bald kommt es zu fatalen Übergriffen.

Guter Hauptdarsteller, seichtes Drama

Biopics sind eine heikle Angelegenheit. Regisseurin Ava DuVernay und Drehbuchautor Paul Webb machen mit "Selma" zumindest insofern alles richtig, als dass sie nur eine verhältnismäßig kurze Episode aus Dr. Kings Leben aufgreifen. Es ist eine wichtige Episode, die unmittelbar nach den ersten großen Siegen (Rosa Parks, March on Washington) und kurz vor der Ermordung Kings stattfindet.

verkörperte Annie Lee Cooper sich als Wählerin registrieren lassen möchte).

Wie so oft in solchen Fällen ist es der Hauptdarsteller, der das Eisen aus dem Feuer holt: David Oyelowo liefert als Dr. Martin Luther King jr. eine bemerkens- und sehenswerte Performance ab. Er macht "Selma" zu einem besseren Film, der am Ende jedoch Durchschnitt bleibt.

"Selma" startet am 20. Februar im Kino.
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