"Sex-Täter aus U-Bahn war mein Arbeits-Kollege"

Als Hilfsarbeiter für Abbruchfirmen verdiente sich Sex-Täter Mustafa A. ein karges Zubrot. "Heute" sprach mit einem Kollegen des Mannes, der mindestens acht Frauen vergewaltigt haben soll.

Als Hilfsarbeiter für Abbruchfirmen verdiente sich Sex-Täter Mustafa A. ein karges Zubrot. "Heute" sprach mit einem Kollegen des Mannes, der mindestens acht Frauen vergewaltigt haben soll.

Der Schreck sitzt tief bei Max E. (Name geändert) aus Wien. Im Juni und Juli des Vorjahres schuftete der 20-Jährige auf einer Baustelle in St. Andrä im Lavantal (Kärnten) Seite an Seite mit Mustafa A. – und der entpuppte sich jetzt als mutmaßlicher Serienvergewaltiger!

Auf Montage fiel der 28-Jährige durch seine Zurückgezogenheit auf: "Er sprach kaum ein Wort über sich. Aber irgendwer hat herausgefunden, dass er noch nie eine Freundin hatte, weil er so schüchtern ist", so Max E.: "Daraufhin hatten ihn dann alle ständig auf der Schaufel, machten über ihn Witze."

Was keiner wusste: Vermutlich war Hilfsarbeiter Mustafa bereits zu diesem Zeitpunkt entlang der U6 auf der Jagd nach jungen Frauen, die er verfolgte, ausraubte und vergewaltigte. Die Polizei möchte jetzt bis zu sieben Jahre zurückliegende Fälle überprüfen und vermutet, dass der Mann noch viel mehr am Kerbholz hat.

Die Sticheleien seiner Kollegen setzten dem 28-Jährigen offenbar zu. Max E.: "Eines Tages kam Mustafa auf die Baustelle und erzählte stolz, er habe nun eine Kärntner Geliebte. Sie sei 60 Jahre alt und würde ihn vergöttern. Da dachten wir uns, dass mit dem Typen irgendwas nicht stimmen kann."

Markus Hofer

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