"Die Sims 4 An die Uni!" im Test: Überflüssige Studis?

Die virtuellen Menschen können nun auch in der vierten "Die Sims"-Generation auf den Campus ziehen und sich voll und ganz dem Studieren hingeben. Für Fans Fluch und Segen zugleich.
Mit dem neuen Erweiterungspack "Die Sims 4 An die Uni!" haben die Entwickler einen weiteren Lebensabschnitt in das Spiel um die virtuellen Menschen integriert. Du kannst nun deine Sims ab dem jungen Erwachsenenalter an die Uni schicken und dabei zwischen den Instituten Britechester und Foxbury wählen.



Der Inhalt wirkt auf den ersten Blick recht überschaubar: Es erwartet dich auch in diesem DLC wieder eine neue Welt, in der Studenten und Nicht-Studierende gleichermaßen leben können. Vorzufinden sind hier auch die beiden Universitäten, an denen sich die Sims einschreiben können.

Wie im echten Leben



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Noch als Teenager können sich deine Sims für die Uni und wenn nötig auch gleichzeitig für Stipendien bewerben, die erst bewilligt werden müssen, bevor es sie auf den Campus verschlägt. Dabei haben die Sims die Möglichkeit in einem Studentenheim, einer WG oder doch weiter im Elternhaus zu wohnen.

Rhea Schlager ist "Heute"-Redakteurin und bloggt auf r[h]ealized. Ihre privaten Leidenschaften rund um Videospiele, Literatur und Häkeln sind die Hauptthemen ihres Blogs.
Wie im echten Leben können deine Studenten auch weiterhin Kontakt zu Familie und Freunden haben und sogar schwanger werden. Das war in den vorherigen Teilen nämlich nicht möglich. Eigentlich verläuft das Leben ganz normal weiter, auch ein Vollzeitjob ist möglich. Allerdings kann es sein, dass deine virtuellen Menschen dann ganz schnell zu Langzeitstudenten mutieren.

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Bedürfnisse kaum zu erfüllen



Zieht dein Sim in ein Studentenheim am Uni-Campus, wirst du ganz schnell merken, dass diese Einrichtungen sehr von denen abweichen, die wir in Österreich kennen. Die Zimmer und Gemeinschaftsräume wurden nämlich denen aus den USA nachempfunden, bei denen eine Küche anscheinend nicht zur üblichen Ausstattung gehört.

Dementsprechend hungrig laufen deine Sims auch die ganze Zeit durch die Gegend herum und versuchen sich mit einem Minikühlschrank und einer Mikrowelle schnelle Gerichte zuzubereiten, die aber kaum den Magen füllen. Die Möglichkeit das Studentenheim umzubauen besteht nicht – vielleicht ist es dann doch einfacher die Sims lieber in ihrem üblichen Zuhause wohnen zu lassen.

Studentenleben



Je mehr du deine Sims dazu bringen kannst zu lernen und pünktlich zu den Vorlesungen zu erscheinen, desto eher werden sie später im dementsprechenden Beruf auch Erfolg haben.

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Lernen ist aber natürlich nicht alles – deine Sims können das Studentenleben natürlich auch genießen und Partys besuchen, mit Freunden beim Saft-Pong-Spielen abhängen oder einen Roboter-Gefährten bauen. Vielleicht werden deine Sims aber auch von einem mysteriösen Geheimbund kontaktiert.

Neu ist aber auch das Fahrrad mit dem Sims-Studenten und alle, die es nicht sind, die Nachbarschaften etwas schneller erkunden können als zu Fuß. Abgesehen von Vampiren und Hexen, die ihre ganz eigenen Fortbewegungsmöglichkeiten haben.

Fazit



Schon in den vergangenen Sims-Generationen hat das Spielen mit Studenten viel Spaß gemacht, allerdings handelte es sich immer um eine Erweiterung, die auf den weiteren Spielverlauf keine weiteren Auswirkungen hatte.

So verhält es sich auch mit "An die Uni!", das das simulierte Leben ein wenig mehr vervollständigt und auch neuen Spielspaß mit sich bringt. Der Reiz, seine Sims auf die Uni zu schicken ist allerdings schnell verflogen, da der spätere Anreiz dafür zu gering ausfällt.

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