"So ein Damenspitz ist himmlisch"

Beelzebub Stefan Ruzowitzky heizt seit Montag in München ein - sein "Höllen"-Tross zog für den Action-Dreh (2017 ist Kinostart) aus Wien ab. Wir plauderten mit Darsteller Robert Palfrader.
Beelzebub Stefan Ruzowitzky heizt seit Montag in München ein – sein "Höllen"-Tross zog für den Action-Dreh (2017 ist Kinostart) aus Wien ab. Wir plauderten mit Darsteller "Heute": Wen spielen Sie?

Palfrader: "Einen Taxiunternehmer. Ich bin Özges (zentrale Figur, Anm.) Chef und der Mann ihrer Cousine Ranya." 

"Heute": Alles an diesem Projekt klingt so spektakulär. Ist es das?

Palfrader: "Absolut. Und außergewöhnlich. So was hat’s aus Österreich noch nie gegeben." 

"Heute": Ihr Beitrag zum Superlativ?

Palfrader: "Ich sorge für die größte Nase der Kinogeschichte. Nein, im Ernst. Meine Rolle ist klein und ich bin einfach dankbar, dass ich da mitmachen darf." 

"Heute": Was ist Ihre Hölle?

Palfrader: "Nachdem ich jeder Form von organisierter Esoterik extrem skeptisch gegenüberstehe, kann ich mit dem Wort nichts anfangen. Die Hölle für mich ist vielleicht die Religion." 

"Heute": Sie sind also Atheist?

Palfrader: "Ja, überzeugter. Ich denke, dass es uns allen ohne Religionen besser gehen würde. Ich will keinem den Glauben nehmen, aber wir sollten das Ganze nur persönlich abhandeln." 

"Heute": Demzufolge gibt es für Sie auch keinen Himmel?

Palfrader: "Nur im übertragenen Sinn. Der Himmel auf Erden ist ein Damenspitz, ein sonniger Nachmittag, keine Termine und ein interessantes Gespräch." 

"Heute": Sie betonen oft, sich Filme mit sich selbst nie anzusehen. Warum ist das so?

Palfrader: "Ich erkenne dann vergebene Chancen. Das frustriert, davor schütze ich mich."

Nav-Account heute.at Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen