"Soko Friedrich" glaubt, Stiwoll-Killer lebt noch

Elf Tage lang sucht die Exekutive bereits nach Friedrich Felzmann, der zwei Menschen erschossen haben soll. Die Ermittler glauben nicht an Suizid.

Schon kurz nach der Tat, die das kleine steirische Örtchen Stiwoll am 29. Oktober erschütterte, gingen einige davon aus, dass sich der Verdächtige auf seiner Flucht vor den Behörden selbst richten wird.

Kriminal-Analysten, sogenannten "Profiler", glauben aber nach intensiver Untersuchungen zur Psyche des 64-Jährigen nicht daran, dass er Suizid begangen hat.

Vielmehr ist er seit elf Tagen auf der Flucht. Die polizeilichen Großeinsätze im teils schwierig zu durchsuchenden Gelände rund um den Tatort und an verschiedensten Orten in ganz Österreich waren bisher erfolglos.

Schließlich änderte die Polizei ihre Strategie. Eine Sonderkommission namens "Friedrich" soll dem mittlerweile international Gesuchten auf die Spur kommen.

Suche wird zurückgefahren

Die Suchkommandos werden kleiner, in Stiwoll kehrt langsam Normalität ein. Auch die massive Polizeirpräsenz in dem bisher ruhigen Dorf wurde wieder reduziert. Zivilkräfte im Ort sollen den Einwohnern trotzdem ein Gefühl der Sicherheit vermitteln.





Einbruch

Der Einbruch auf einem Bauernhof, bei dem Lebensmittel aus einer Kühltruhe gestohlen wurden, ist nach wie vor nicht geklärt. Es könnte Friedrich Felzmann gewesen sein, die Spurenauswertung ist allerdings noch nicht abgeschlossen.

Die letzte große Suchaktion fand im Freilichtmuseum Stübing statt, musste aber ergebnislos abgebrochen werden. Nun werden leer stehende Häuser in Stiwoll und Umgebung durchkämmt.





(red)

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