"Stadtmenschen" und Polizei arbeiten zusammen

Polizeipräsident Pürstl (mitte) mit Gemeinderätin Wehsely (re.), Stadträtin Sandra Frauenberger (li.) sowie "Stadtmenschen" und Grätzlpolizist
Polizeipräsident Pürstl (mitte) mit Gemeinderätin Wehsely (re.), Stadträtin Sandra Frauenberger (li.) sowie "Stadtmenschen" und GrätzlpolizistBild: zVg
Bei einem Treffen in Wien wurde die Zusammenarbeit zwischen den Grätzlpolizisten und dem Freiwilligen-Verein "Stadtmenschen" besiegelt.

Am 13. Juni fand in der Landespolizeidirektion Wien ein Austausch zwischen den "Stadtmenschen" und Grätzlpolizisten statt. Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl und Sozialstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) legten den Grundstein für eine gemeinsame Zusammenarbeit. Ziel ist, dass "die Probleme der Wiener besser, schneller und zielgerichteter gelöst sowie Synergie-Effekte genutzt werden."

Die "Stadtmenschen" sind ein Verein von Volontären, die sozial arbeiten und helfen wollen. Es sind derzeit rund 50 Ehrenamtliche, verteilt an sechs Standorten, welche während der wöchentlichen Sprechstunden mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Ob es um Armut, familiäre Konflikte, Wohnungsnot oder sonstige Schwierigkeiten geht, bei denen eigentlich eine Beratungsstelle guten Dienst leisten könnte, aber die Betroffenen nicht darüber Bescheid wissen: Genau hier sollen die "Stadtmenschen" als Drehscheibe zwischen Bevölkerung und Wiens sozialen Angeboten fungieren.

Ebenfalls Ansprechpartner sind auch die seit August 2016 im Einsatz befindlichen Grätzlpolizisten, deren Arbeit auf der Ebene der frühzeitigen Konflikterkennung und Deeskalation stattfindet. Die Zusammenarbeit zwischen "Stadtmenschen" und der Polizei soll ein weiteres erfolgreiches Sozialprojekt werden. (bai)

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