"Stiefsohn schwer krank": Senioren-Pärchen betrog

Bisher wurden 20 Opfer ausgeforscht, die der Familie Geld geborgt hatten.
Bisher wurden 20 Opfer ausgeforscht, die der Familie Geld geborgt hatten.Bild: iStock (Symbol)
Ein 76-Jähriger und seine 78-jährige Ehefrau sowie teils auf deren Sohn (44) sollen sich von 2015 bis 2017 insgesamt 64.000 Euro erlogen haben.

Eine schrecklich nette Familie! Nachdem eine Frau aus Himberg Anzeige erstattete, weil sie einem Senior aus dem Bezirk Bruck Geld geliehen, es aber nie zurückbekommen hatte, kam die Exekutive einem 76-jährigen Serien-Betrüger auf die Schliche. Auch seine Gattin (78) und der Sohn (44) mischten mit.

Der Mann hatte sich über den Zeitraum von zwei Jahren von mehreren Personen – bisher wurden 20 Opfer ausgeforscht – Geld ausgeliehen, es aber nie zurückgezahlt. Die Masche: Mit fingierten Zahlungsanweisungen, die der 44-jährige Sohn den gutgläubigen Opfern zeigte, täuschte er vor, zwar Geld zu besitzen, es aber noch nicht abheben zu können. Auch dass der Stiefsohn erkrankt sei und er Geld für die medizinischen Behandlungen bräuchte, war eine der Maschen.

Insgesamt 23 Mal war die Familie dabei erfolgreich, richtete einen Schaden von rund 64.000 Euro an.

Alle drei Beschuldigten wurden bei der Staatsanwaltschaft Korneuburg angezeigt.

(nit)

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