Szene

"Tatort": Die Kommissarin küsst eine andere Frau

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:15

Im aktuellen "Tatort"-Fall "Schmutziger Donnerstag" um 20.15 Uhr auf ORF2 und ARD erfahren die Zuschauer, warum es beim Schweizer "Tatort"-Team nie so richtig funken wollte.

Im aktuellen "Tatort"-Fall "Schmutziger Donnerstag" um 20.15 Uhr auf -Team nie so richtig funken wollte.
Normalerweise lässt Kommissar Reto Flückiger alias Schauspieler Stefan Gubser (55) nichts anbrennen. Mit seiner amerikanischen Austauschpolizistin Abby Lanning, dem "CSI"-Star Sofia Milos (43), landete der Macho gleich in der Kiste. Und auch Kommissarin Klara Blum (Eva Matthes, 58) wurde beim gemeinsamen Bodensee-Einsatz kräftig angeflirtet. Nur bei seiner neuen Kollegin Liz Ritschard (Delia Mayer, 45) beißt der Frauenheld auf Granit. Am Sonntag erfahren wir, warum. In "Schmutziger Donnerstag" vergnügt sich die TV-Kommissarin mit einer Frau.



"Liz Ritschard hat im Krimi eine Liebesszene mit einer Frauenbekanntschaft von der Luzerner Fasnacht, trinkt, flirtet, lacht und landet schliesslich mit ihr im Bett", sagte Schauspielerin Delia Mayer im Interview mit der Schweizer Tageszeitung "BLICK". Für die schöne Schweizerin war es die erste Lesbenszene ihrer Karriere. Kein Problem für Mayer. Im Gegenteil, dadurch gewänne ihre Figur an Tiefe: "Sie hat etwas Suchendes, im Job und eben auch bei den Geschlechtern." Mit Filmpartnerin Sandra Utzinger (40) habe "es auf Anhieb gepasst". Star-Regisseur Dani Levy (55, „Alles auf Zucker”) inszenierte die neue Folge des Schweizer "Tatorts".



Für Levy ist es nicht nur die erste "Tatort"-Regie, sondern auch der erste Film, den er in seiner Heimat Schweiz gedreht hat. In "Schmutziger Donnerstag" zeigt er die Stadt Luzern im Ausnahmezustand. Levy will die Premiere seines ersten "Tatort" inmitten von Fans der Krimireihe erleben. "Ich denke, ich gehe mit Freunden an einen der Public-Viewing-Orte in Berlin", sagte er im „dapd“-Interview. Er sei sehr gespannt auf die Ausstrahlung am Sonntag. "Ich hatte noch nie ein Forum von sechs Millionen Zuschauern." Das Publikum sei die härteste, aber auch die beste Schule, betonte Levy.

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