"Tatort"-Kommissarin findet Drehbücher schlecht

Bild: Patrick Seeger (dpa)

"Tatort"-Kommissarin Ulrike Folkerts, die seit 25 Jahren in der Rolle der Ermittlerin Lena Odenthal zu sehen ist, spricht ehrliche Worte: Sie findet sie Drehbücher für die ARD-Serie - auch die von Til Schweiger - richtig schlecht.

- richtig schlecht.

Es gebe immer wieder neue Autoren, die nur die Handlung interessiere, so Folkerts zu der "Neuen Osnabrücker Zeitung" und weiter: "Die Kommissare werden gegebenenfalls austauschbar." Wichtig sei, dass sich die jeweiligen Redaktionen für die Persönlichkeiten der verschiedenen Kommissare einsetzten.

Schweigers zweiter Fall zu brutal

Unterschiedliche Gefühle löse wiederum der neue "Tatort"-Star Til Schweiger bei ihr aus. "Den ersten Schweiger-Fall fand ich auch gut, die Action, den knallharten Gangsterfilm", sagte Folkerts. Der zweite Fall habe sie enttäuscht. Es ging "nur um die Frage, wer wen zuerst killt. Das war mir zu viel Testosteron". Trotzdem finde sie den Versuch Schweigers, den "Tatort" neu zu erfinden und amerikanischer zu erzählen, "total gut".

 

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