"Teenie-Mord": Zehn Jahre Haft und Einweisung

Bild: Sabine Hertel
Im Juni 2014 hat ein 17-Jähriger in einem Grazer Partykeller einen Gleichaltrigen mit einem Jagdgewehr erschossen. Anschließend versuchte er mit seinem Großvater, die Leiche in Ungarn zu entsorgen. Das Straflandesgericht in Graz verurteilte den Burschen nun zu zehn Jahren Haft und einer Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.
Im Juni 2014 hat ein 17-Jähriger . Anschließend versuchte er mit seinem Großvater, die Leiche in Ungarn zu entsorgen. Das Straflandesgericht in Graz verurteilte den Burschen nun zu zehn Jahren Haft und einer Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.

Im Laufe einer Party in dem Grazer Keller wurde im Juni 2014 offenbar ein 14-jähriges Mädchen vergewaltigt. Das spätere Opfer, das daran beteiligt war, hatte die 14-Jährige daraufhin mit einer Gaspistole bedroht, um die Tat geheim zu halten. Der Angeklagte hat daraufhin ein Jagdgewehr seines Großvater geholt und dem 17-Jährigen in den Kopf geschossen. Er war sofort tot.

. Schließlich stellten sie sich jedoch den Behörden.

Für die Staatsanwaltschaft war der 17-Jährige zur Tat voll zurechnungsfähig. Die Geschworenen erklärten den Minderjährigen am Donnerstag für schuldig des Mordes an seinem Bekannten. Der 17-Jährige wurde zu zehn Jahren Haft und zur Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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