"The Big Jump" kann nicht so richtig faszinieren

Der Dokumentarfilm will dem Kinopublikum die Faszination des Skifliegens übermitteln.

Doch, soviel sei schon verraten, bleibt es beim Versuch. Trotz einiger Skiflüge in 3D will der Funke beim Anschauen von "The Big Jump" nicht so richtig überspringen. Das liegt zum einen an der liebevollen aber keineswegs actionreichen Präsentation der, und das ist Punkt zwei, eigentlich nicht so spektakulären Sportart.

Für alle Fans, die den Weltcup verfolgen und alle Springer beim Namen kennen, bietet der Film sicherlich das eine oder andere Highlight, doch auch hier geht man inhaltlich zu wenig in die Tiefe.

The Big Jump - Trailer

Interviews, geführt von ORF-Reporter Hanno Settele, mit Spitzensportlern wie Stefan Kraft, Andreas Wellinger oder Robert Johansson sind ebenfalls nett anzuschauen, viel Neues erfährt man dabei allerdings ebenfalls nicht. Das reißt auch ein Gespräch mit Thomas Diethart, der nach einem schweren Sturz seine Karriere beenden musste, nicht heraus.

Generell weiß die Doku, anders als zum Beispiel "Streif - One Hell Of A Ride", nicht wirklich zu begeistern. "The Big Jump" plätschert irgendwie gemütlich vor sich hin, ohne einen Spannungsbogen aufzubauen.

Für eine Doku, die an einem Sonntagnachmittag im ORF gezeigt wird, reicht das allemal, Für einen Kinofilm ist es leider zu wenig.

Wer sich den Film trotzdem gerne in den heimischen Kinos anschauen möchte, der kann das ab dem 7. März tun.

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Maria Theresia von ÖsterreichKinoConstantin FilmSkispringenStefan Kraft

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