"The Grand Budapest Hotel" eröffnet Festival

Die Berlinale hat begonnen - und Österreich war beim Start am Donnerstag gleich mehrfach vertreten. Erstens: Regisseur Wes Anderson schuf seinen Eröffnungsfilm "The Grand Budapest Hotel" nach Motiven von Stefan Zweig. Zweitens: Bei der Gala zählte auch Christoph Waltz zu den geladenen Gästen. Drittens: In der Forum-Sektion sorgte Johannes Holzhausen mit der Doku "Das große Museum" (über das Wiener Kunsthistorische Museum) für einen sensationellen Auftakt.

Die Berlinale hat begonnen - und Österreich war beim Start am Donnerstag gleich mehrfach vertreten. Erstens: Regisseur Wes Anderson schuf seinen Eröffnungsfilm "The Grand Budapest Hotel" nach Motiven von Stefan Zweig. Zweitens: Bei der Gala zählte auch zu den geladenen Gästen. Drittens: In der Forum-Sektion sorgte Johannes Holzhausen mit der Doku "Das große Museum" (über das Wiener Kunsthistorische Museum) für einen sensationellen Auftakt.

zu arbeiten, bedeutet wenig Geld und endlose Arbeitstage", witzelte der Hollywood-Star.

Anderson ("Die Royal Tenenbaums") holte sich die Anregungen für seinen neuen Film bei einem Großen der österreichischen Literatur: Stefan Zweig. "Zweig ist in Amerika nicht besonders gut bekannt", sagte der Texaner Anderson beim Pressegespräch. "Aber es gibt kaum einen Schriftsteller, der die Atmosphäre der Welt von gestern, vor dem Zweiten Weltkrieg, so perfekt trifft wie er".

In der Zwischenkriegszeit ist "The Grand Budapest Hotel" (Österreich-Kinostart: 7. März) angesiedelt. Anderson schildert die Geschichte des legendären Concierge Monsieur Gustave (Ralph Fiennes), dem die Erbschaft eines berühmten Gemäldes kein Glück bringt. Außerdem gerät er in Mühlen der politischen Umwälzungen der Dreißiger Jahre mit dem Nahen der Diktatur.

"Das große Museum"

Direkt nach Wien führt die Doku "Das große Museum", die am Donnerstag Morgen als allererste Presse-Vorstellung der Berlinale zu sehen war. Regisseur Johannes Holzhausen wirft einen Blick hinter die Kulissen des Kunsthistorischen Museums und seiner unermesslichen, zum Teil in Depots lagernden Schätze: "Das große Museum" ist ein Film zum Staunen, zum Lächeln und zum Lernen. Eine exemplarisch gut gelungene Dokumentation, die das Zeug zum Publikums-Hit hat.

Gunther Baumann, Berlin

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