"Trump hat Ideen von 'House of Cards' geklaut"

In einem Interview spricht "House of Cards"-Darstellerin Robin Wright über den US-Präsidenten Trump.

Robin Wright meint, dass die Realität die fiktive Politserie "House of Cards" eingeholt hat.

"Trump hat all unsere Ideen für die sechste Staffel von "House of Cards" geklaut. Ich weiß wirklich nicht, was wir jetzt machen sollen.", sagte sie gegenüber "Variety" bei den Filmfestspielen in Cannes.

Die Schauspielerin selbst ist kein Fan von Trump. "Die Hoffnung stirbt zuletzt. Oh Gott, noch vier Jahre müssen wir das noch durchmachen."

Wright verriet im Interview, wen sie sich stattdessen als US-Präsidenten vorstellen könnte. "Ich möchte, dass Michelle Obama das Amt übernimmt. Sie wäre eine großartige, weibliche Präsidentin."

Außerdem erzählt sie, dass sie ihre Rolle bei "House of Cards fast abgelehnt hätte. Nach ihren Rollen in den US-Filmen "Forrest Gump" und "The Princess Brides" wollte sie auf keinen Fall ins Seriengeschäft einsteigen. Letztendlich nahm sie Angebot doch an, weil ihre Rolle zu Beginn relativ klein war.

Im Sommer ist sie im Film "Wonder Woman", in der sie die Tante der Heldin spielt, zu sehen. Hierzulande startet das Kino-Abenteuer am 15. Juni. "Der Film dreht sich nicht nur um Frauenpower, sondern auch um Liebe und Gerechtigkeit. Eine großartige Botschaft für die jungen Leute.", so Wright.

Die fünfte Staffel von "House of Cards" startet am 30. Mai beim Streaminganbieter Netflix.

(LM)

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