"Unsere Maja hat jetzt Angst vor allen Hunden"

Maja (6, rechts) hat nach der Hunde-Attacke Angst vor Vierbeinern. Schwester Lena (4), Mama Aneta und Papa Martin unterstützen sie.
Maja (6, rechts) hat nach der Hunde-Attacke Angst vor Vierbeinern. Schwester Lena (4), Mama Aneta und Papa Martin unterstützen sie.Bild: Denise Auer

Schrecklicher Vorfall am Weg zum Spielplatz in der Donaustadt: Im Mai stürmte ein Hund auf die damals 5-jährige Maja zu, biss sie in den Bauch. Folgen für den Hundehalter? Keine.

Zahnabdrücke am Bauch – und Angst vor Hunden: Letzteres bleibt Maja (6) vielleicht für immer. Bei einem Besuch bei Freunden war sie am 10. Mai mit drei weiteren Kindern und der Tante zu einem Spielplatz beim Rennbahnweg unterwegs, fuhr mit dem Roller. "Ein kleiner Mischlingshund sprang an ihr hinauf und biss zu", so Papa Martin B. Der Hund sei "an der Leine, ohne Beißkorb"gewesen. "Es war ein Schock."

Angst vor Hunden

Panisch reagiert Maja auch Monate später: "Sie hat Angst vor Hunden. Ist einer in der Nähe, wechseln wir die Straße."

Unverständnis löst ein aktueller Brief der Staatsanwaltschaft aus: Das Ermittlungsverfahren gegen den Hundehalter sei eingestellt. Grund: "keine Gesundheitsschädigung".

Vater fordert "Beißkorbpflicht für bissige Hunde"

Martin B. plant jetzt eine Privatklage: "Meine Tochter möchte, dass der Hund, der sie gebissen hat, keinem anderen Kind mehr weh tun kann." Der besorgte Vater fordert: "Bei jedem Hund sollte ein Chip zeigen, ob er bissig sind und welche Impfungen er hat." Und: "Für bissige Hunde sollte ein Beißkorb verpflichtend sein."





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