"Venusfalle" ergaunert von Latein-Student 35.000 Euro

Alexandra S. (21) lernte den Studenten (27) im Chat kennen. Sie spielte die Arme, er erhoffte sich mehr und verborgte 35.000 Euro. Zurück kam nichts. Jetzt stand S. wegen Betrugs vor Gericht.

Mit 20 Jahren hatte Alexandra S. bereits 15.000 Euro Schulden bei ÖBB, Handybetreibern und Freunden. Da kam die Chatbekanntschaft im Dezember 2012 genau richtig. Die Niederösterreicherin traf sich mehrmals mit dem Latein- Studenten, schon bald klagte sie über finanzielle Engpässe, zeigte ihm gefälschte Mahnschreiben.

"Er hat mir mit kleineren Beträgen aus der Patsche geholfen", so die Angeklagte. Bis Mai immerhin 4.800 Euro. "Ich wollte Geld zurück, hab aber nichts bekommen", so der Wiener. Doch er griff noch tiefer ins Börserl: "Sie hat mir einen Vertrag über den Verkauf eines geerbten Grundstücks gezeigt. Ich dachte, das Geschäft ist fix." Die Erbschaft kann S. bis jetzt nicht vorweisen, dafür nun aber eine Verurteilung: ein Jahr bedingt wegen Betrugs.

Andreas Huber

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