"Wegen Not-Reisepass durfte ich nicht in Flieger"

Die Airline verweigerte dem Burgenländer Christofer K. (27) seinen Japan-Flug mit einem Not-Dokument.
Die Airline verweigerte dem Burgenländer Christofer K. (27) seinen Japan-Flug mit einem Not-Dokument.Bild: Denise Auer, privat, Montage
Christofer K. (27) hatte einen Trip nach Japan geplant. "Doch die Airline ließ mich wegen eines Fehlers nicht an Bord." Fazit: 1.200 Euro futsch!
Ein Notpass versetzte Christofer K. tatsächlich in Not. „Meine Freundin und ich haben einen Flug nach Japan gebucht. Wir wollten einen Bekannten besuchen, der dort lebt und sich extra wegen uns Urlaub genommen hat. Die Vorfreude war riesig", erzählt der Burgenländer.

Reise nach Japan geplant

Doch der Trip nach Okinawa scheiterte an einem cremefarbenen Dokument. „Als ich einen Tag vor dem Abflug meinen Pass herrichten wollte, war dieser nirgendwo aufzufinden", so der 27-Jährige. Kurze Panik, doch dann entspannte sich der Arbeiter wieder. „Weil ich draufkam, dass man sich am Flughafen einen Not-Reisepass ausstellen lassen kann."

1.200 Euro weg

Gesagt, getan. Christofer K. bekam in Wien-Schwechat das Dokument ausgehändigt – und: „Ich ließ mir von der Behörde auch noch bestätigen, dass ich damit ohne Visum nach Japan einreisen darf." Das sah das Bodenpersonal am Ticketschalter von Qatar Airways offenbar anders: „Sie sagten, dass sie meine Freundin und mich ohne Visum nicht mitnehmen." Fazit: „Unser Urlaub ist beim Teufel und 1.200 Euro für die beiden Tickets ebenso", grollt Christofer wie der Vulkan Fuji­yama vor dem Ausbruch, denn: „Laut Außenministerium ist kein Visum mit Notpass vonnöten."

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