Szene

"Wildes Russland": 1.200 Tage Extrem-Dreh

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:59

Wer die besten Bilder will, muss sich am meisten anstrengen. Für "Universum - Wildes Russland" legten sich die Filmemacher mächtig ins Zeug und gingen an die eigenen Grenzen. Am Dienstagabend um 20.15 Uhr in Filmlänge auf ORF 2 zu sehen.

Wer die besten Bilder will, muss sich am meisten anstrengen. Für zu sehen.

Es ist die erste umfassende filmische Präsentation der russischen Natur: Mehr als 100.000 Reisekilometer bei Temperaturen zwischen minus 50 und plus 40 Grad, 1.200 Drehtage und 600 Stunden Rohmaterial sind das Resultat der zweieinhalbjährigen Produktionszeit. Die Dreharbeiten in der Kamtschatka, in Kaukasus, Ural und Sibirien sowie Ussurien an der Grenze zu China und Korea waren selbst für die erfahrenen Tier- und Naturfilmer eine Herausforderung. Abgesehen von extremen Umweltbedingungen zwischen erbarmungsloser Hitze und arktischer Kälte waren auch viele Drehorte bis vor kurzem militärisches Sperrgebiet. Es hat sich ausgezahlt.

"Wildes Russland" bietet Einblicke in Fauna und Flora aller großen Naturlandschaften Russlands. Gefilmt aus der Luft, zu Lande und mit Unterwasserkameras – selbstverständlich in HD-Qualität. Aufwendige Zeitlupen und Zeitraffer zaubern ein Bild des "Wilden Russlands" ins Wohnzimmer, das so noch nie zu bestaunen war. Passend zu den bombastischen Filmaufnahmen die Filmmusik von Kolja Erdmann – eingespielt vom Sinfonieorchester Minsk.

Ein Schneesturm jagt über das Land, nur die Härtesten können solchen Naturgewalten die Stirn bieten. Die Tierwelt Russlands zählt ohne Zweifel dazu – Moschusochsen, Schneegänse und Polarfüchse trotzen Temperaturen von bis zu minus 60° Celsius. Die Halbinsel Kamtschatka ist ein Land der Giganten: Riesenseeadler sammeln sich im Reich der Vulkane und kämpfen um die wenigen verbliebenen Fische.

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