Michael und Alexandra mussten ihren Urlaub in Rom abbrechen. Da ihr kurzfristig gebuchter Rückflug abgesagt wurde, flogen sie über Zürich heim. Kontrolliert wurden sie aber von niemandem.
So haben sich Michael und Alexandra ihren Urlaub nicht vorgestellt. Die Wiener informierten sich beim Außenministerium, ob sie ihre geplante Rom-Reise antreten können. "Uns wurde gesagt, es gibt keine Reisewarnung, wir können ruhig fliegen", so der 49-Jährige im Gespräch mit "Heute".
Am Montag kam das Paar in Rom an. Am Abend erreichte es dann die Horrornachricht: Ganz Italien wird zur Sperrzone erklärt. "Wir haben uns sofort mit Außenministerium und Botschaft in Verbindung gesetzt. Die meinten, wenn wir noch einen Flug erwischen, sollen wir das Land sofort verlassen." Gesagt, getan. Noch in der Nacht buchten die beiden über eine Billigairline einen Rückflug nach Wien. "Wir sind am Dienstagfrüh bereits am Flughafen gewesen. Dort hieß es, der Flug wurde gecancelt, weil keine Maschine mehr Wien direkt anfliegt."
Daraufhin gingen die Wiener zum Schalter. "Wir konnten unseren AUA-Flug, mit dem wir am Freitag wieder nach Hause geflogen wären, umbuchen." Über Zürich ging es Dienstagnachmittag zurück nach Wien. "Dort wurden wir aber von niemandem kontrolliert. Wir bleiben nun vorsichtshalber die nächsten Tage zu Hause."