Österreich

"Xaver" in Österreich: Ein Toter, mehrere Verletzte

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:33

Die Ausläufer des Orkans "Xaver" haben am Freitag einen Lkw-Fahrer in Österreich das Leben gekostet. Mehrere Menschen sind bei Verkehrsunfällen verletzt worden, in hunderten Haushalten ist der Strom ausgefallen. Die Westautobahn musste für drei Stunden gesperrt werden.

Die Ausläufer des Orkans "Xaver" haben am Freitag einen Lkw-Fahrer in Österreich das Leben gekostet. Mehrere Menschen sind bei Verkehrsunfällen verletzt worden, in hunderten Haushalten ist der Strom ausgefallen. Die Westautobahn musste für drei Stunden gesperrt werden.

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Bei dem Verkehrsunfall in Maishofen im Salzburger Pinzgau war Freitag früh ein Reisebus von einer heftigen Windböe auf die Gegenfahrbahn gedrückt worden. Der Bus krachte frontal in einen Lkw, der Brummifahrer erlag seinen schweren Verletzungen.

Massencrash auf der West

Die Westautobahn wurde am Nachmittag im Seegebiet im Bezirk Vöcklabruck in Oberösterreich für drei Stunden gesperrt, nachdem sich mehrere Karambolagen im dichten Schneetreiben ereignet hatten. 40 Fahrzeuge waren darin verwickelt. Mehrere Menschen wurden verletzt, es gab auch Schwerverletzte.

Unfall bei Forstarbeiten

In der Steiermark wurde ein Forstarbeiter bei Holzschlägerungsarbeiten im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag schwer verletzt, als eine Windböe den Wipfel eines Baumes abriss. Der 23-jährige Obersteirer wurde von dem Holzstück getroffen und eingeklemmt.

400 Haushalte ohne Strom

Die starken Sturmböen haben im nördlichen Kärnten zu Stromausfällen im Metnitztal (Bezirk St. Veit) geführt. Laut Energieversorger Kelag stürzten wegen eines Ausläufers des Orkans "Xaver" Bäume auf Stromleitungen, 400 Haushalte waren betroffen.

Im Bundesland Salzburg entstanden nur vereinzelte Schäden. Auf den Bergen wurden Sturmböen mit bis zu 152 km/h verzeichnet.

Rund 600 Feuerwehrleute waren in Oberösterreich im Einsatz. Sie hatten vor allem mit umgestürzten Bäumen und Plakatwänden zu tun. In Niederösterreich sorgte "Xaver" für Feuerwehreinsätze, aber für keine größeren Schäden.

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