Nach der zweiten Niederlage ist der Aufstieg in weite Ferne gerückt. Drei Punkte fehlen auf Antwerpen und Tottenham. Bitter: durch das 0:2 ging auch der direkte Vergleich gegen die Belgier verloren. Da muss schon ein Wunder gegen Tottenham her.
Im Spiel auf der leeren Linzer Gugl hatten sich die Oberösterreicher aber unerwartet schwach präsentiert. Offensiv harmlos, im Konterspiel unpräzise und defensiv unsortiert. So sah auch Kapitän Gernot Trauner in der 50. Minute Torraub-Rot. Spätestens da war die Niederlage der Stahlstädter besiegelt, haute Lior Rafaelov den darauffolgenden Freistoß doch zum 1:0 ins Netz.
Schwächer als die Stahlstädter präsentierte sich allerdings der völlig überfordert wirkende litauische Schiedsrichter Donatas Rumsas. "Ich denke, dass er in der einen oder anderen Situation nicht mit dem gleichen Maß gemessen hat", ärgerte sich LASK-Coach Dominik Thalhammer.
Dabei spielte der 50-Jährige auf die siebte Spielminute an, als Andreas Gruber im Duell mit Ritchie de Laet im Strafraum zu Boden gegangen war. Rumsas konnte entweder auf den Punkt zeigen oder weiterspielen lassen. Der 32-jährige Unparteiische wählte aber die falscheste Entscheidung: Freistoß. "Wenn er das Foul gibt, dann muss er auch Elfmeter geben, weil es innerhalb war", schüttelte Thalhammer den Kopf.
Trotzdem wollte der Linzer Coach die Verantwortung nicht abladen. "Wir bleiben da stark bei uns, suchen nicht nach Ausreden. Wir haben die erste Halbzeit gut kontrolliert. Dann folgte in der 50. Minute die entscheidende Szene", so Thalhammer. Und die hatte Rumsas richtig gesehen.