0:4 gegen Ex-Coach Ilzer! Sturm fertigt die Austria ab

Benedikt Pichler gegen Gregory Wüthrich.
Benedikt Pichler gegen Gregory Wüthrich.Gepa
Die Wiener Austria kann in der Bundesliga nicht mehr gewinnen. Die "Veilchen" verloren gegen Ex-Coach Christian Ilzer und Sturm Graz mit 0:4.

Dabei hatte David Nemeth in einer ausgeglichenen ersten Hälfte die Steirer in Front gebracht, Otar Kiteischvili nach Rot gegen Dominik Fitz (68.) mit einem Doppelpack (70., 74.) alles klargemacht, ehe Bekim Balaj den Endstand fixierte (93.).

Für die Wiener war es das sechste sieglose Bundesliga-Spiel in Serie. Damit rangieren die Favoritner weiter auf dem achten Tabellenplatz. Sturm schob sich zumindest vorübergehend auf den dritten Rang vor.

Führung per Eckball

In der leeren Generali Arena versuchte die Austria beim Startelf-Comeback von Fitz in der Anfangsphase, die Partie unter Kontrolle zu bringen. Patrick Wimmer hatte in der zwölften Minute die violette Führung auf dem Kopf, setzte seinen Abschluss aber zu unplatziert ins kurze Eck, so konnte Sturm-Keeper Jörg Siebenhandl parieren.

Nach ausgeglichenen 40 Minuten machte dann eine Standardsituation den Unterschied. Den Eckball von Jakob Jantscher hatte Ex-Veilchen Kevin Friesenbichler ideal verlängert, Innenverteidiger Nemeth unbedrängt zur 1:0-Führung eingeschossen (40.). Austria-Keeper Patrick Pentz verhinderte in der 45. Minute den Grazer Doppelschlag, parierte Friesenbichlers Abschluss.

Ausschluss entscheidet das Spiel

Nichts zu halten hatte der Austria-Rückhalt in der 46. Minute beim vermeintlichen 2:0 durch Ivan Ljubic. Der Grazer war aber wegen einer Abseitsstellung zurückgepfiffen worden. Wohl eine Fehlentscheidung.

Das rüttelte die Wiener wach. Fitz verzog aus der Drehung knapp (56.). Doch nur 13 Minuten später schwächten sich die Wiener selbst. Fitz stieg gegen Jantscher rustikal von hinten ein, zog zwar zurück, sah trotzdem die rote Karte (69.).

Drei Tore im Finish

In Unterzahl brachen die verunsicherten Wiener dann völlig auseinander, schnürte Kiteischvili einen Doppelpack (70., 74.). Nach Stanglpass von Jantscher erhöhte der Georgier mit einem flachen Schuss ins lange Eck auf 2:0, versenkte den Ball nach einem starken Solo und Stangen-Pendler vier Minuten später zum 3:0. Balaj fixierte in der 94. Minute den 4:0-Endstand. 

Einen noch höheren Sieg der überlegenen Steirer verhinderte neuerlich der starke Pentz, parierte gegen Ljubic (83.) und Gregory Wüthrich (84.). Offensiv ging bei den Violetten nichts mehr.  

Der Austria fehlt nach zehn Runden weiterhin nur ein Zähler auf das Meister-Play-off, die Konkurrenten Wolfsberg, Tirol, Ried und Hartberg sind allerdings erst am Sonntag im Einsatz. 

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