1.114 Anzeigen wegen gefälschter Rezensionen

Amazon, seines Zeichens weltgrößter Onlineversandhändler, hat ein Problem mit gefälschten Kundenbewertungen seiner Produkte. Nun wurde eine Anzeige gegen über 1.000 Nutzer eingebracht, die für Geld "falsche, irreführende und nicht authentische" Rezensionen geschrieben haben sollen.

Amazon, seines Zeichens weltgrößter Onlineversandhändler, hat ein Problem mit gefälschten Kundenbewertungen seiner Produkte. Nun wurde eine Anzeige gegen über 1.000 Nutzer eingebracht, die für Geld "falsche, irreführende und nicht authentische" Rezensionen geschrieben haben sollen.

Unter so ziemlich jedem Produkt ist auf der Website von "Amazon" einen Bewertung zu finden. Potenzielle Käufer lassen sich bei ihrer Kaufentscheidung von den Erfahrungen früherer Kunden beeifnlussen. Wenn diese aber gefälscht sind, schadet das nicht nur den Kunden, sondern auch der Reputation von Amazon selbst, so der Konzern.

1.114 Privatpersonen

Vor einigen Monaten hat Amazon schon einmal eine Offensive gegen gefälschte Bewertungen gestartet, damals gegen Unternehmen, die die "Dienstleistung", falsche Bewertungen zu posten, verkauft haben. Nun geht es Privatpersonen an den Kragen. 1.114 amerikanische Nutzer wurden angezeigt. Sie sollen über Arbeitsvermittlungsplattformen im Internet das Verfassen von falschen Bewertungen für kleines Geld angeboten haben.

Ein Mitarbeiter einer solchen Arbeitsplattform wechselte vor kurzem zu Amazon, möglicherweise hat er seinen neuen Arbeitgeber auf diese Praktiken aufmerksam gemacht.Normalerweise werden Algorithmen für das automatische Erkennen falscher Bewertungen eingesetzt.

USB-Kabel hat Leben verändert

Eine falsche Bewertung, die von Amazon in der Beschwerde vor Gericht beispielhaft angeführt war, betraf ein USB-Kabel. Der Nutzer schrieb, das Kabel habe "mein Leben verändert" und man werde "definitiv noch mehr Stück bestellen".

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