1.300 neue Polizisten: Häupl findet's "großartig"

Wiens Bürgermeister und SPÖ-Chef Michael Häupl
Wiens Bürgermeister und SPÖ-Chef Michael HäuplBild: Helmut Graf

1.300 neue Polizisten verspricht Innenminister Sobotka (ÖVP) Wien, wenn sein Ministerium schwarz bleibt. Laut Stadtchef Häupl habe Sobotka diese Forderung noch vor drei Monaten abgelehnt.

Am Montag präsentierten Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) und die ÖVP Wien ihre "Sicherheitsvereinbarung für Wien" vor. Kernpunkt: Insgesamt 2.700 neue Polizisten bis 2022. Nachdem 1.400 in diesem Zeitraum in Pension gehen oder aus Wien wegversetzt werden, wäre das ein Anstieg der Mannstärke um 1.300 Beamte.

Weiters wurde eine Immobilien-Offensive - wie eine eigene Polizeiinspektion am Hotspot Praterstern - sowie bessere Ausrüstung für die Polizisten (kugelsichere Gillets, Smartphones, 1.000 Sturmgewehre, etc.) in Aussicht gestellt - "Heute" berichtete.

Häupl: "Ich finde das großartig!"

Auf Nachfrage zeigt sich Wiens Bürgermeister und SPÖ-Chef Michael Häupl begeistert von dem Angebot: "Ich finde das großartig! Es ist nur drei Monate her, dass der Herr Innenminister diese Forderung der Stadt Wien abgelehnt hat. Wenn der Herr Minister jetzt im Wahlkampf umgedacht hat, was mich freut, dann sind wir sofort eins. Dann können wir sofort den Sicherheitsvertrag unterschreiben. Wunderbar!", so Häupl am Dienstag.

Und: "Aktuell sind nur 500 der vor zehn Jahren versprochenen 1.000 neue Polizisten wirklich im Einsatz, weil permanent Polizisten in die Bundesländer versetzt werden", so Häupl.

Auch die Verbesserung der Polizeiausrüstung sei zu begrüßen. Schließlich habe die Stadt aufgrund von Versäumnissen des Innenministeriums bereits des Öfteren bei der Beschaffung von neuen, der Sicherheit der Beamten dienenden Ausrüstungsgegenständen – wie Schutzwesten und dergleichen –

einspringen müssten.

(ck)

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