1.300 Passagiere verbrachten Nacht in Eurostar-Zug

Etwa 1.300 Passagiere zweier Eurostar-Züge haben einen Großteil der Nacht auf Freitag wegen eines technischen Defekts in Zugabteilen verbringen müssen.

Gleich zwei beschädigte Fahrleitungen hatten dazu geführt, dass ein Eurostar von London nach Paris und ein zweiter von London nach Brüssel nahe der französischen Stadt Lille hängen blieben.

Wie Eurostar mitteilte, mussten beide Züge in den Bahnhof Lille-Europe gezogen werden und die Passagiere umsteigen. Ein Zug kam um mehr als sechs, der andere um fast neun Stunden verspätet an, wie französische Medien berichteten.

Viele Passagiere brachten ihrem Ärger über Twitter zum Ausdruck und veröffentlichten Bilder der Szenen. Viele flüchteten in den Speisewagen. Chris Littlecott etwa postete: ‘Left Brussels 19:52. Now waiting to enter Channel Tunnel 01:52. I only made it on to train at last minute. Wish I had missed it.’ (Anm.: "Ich verließ Brüssel 19.52 Uhr. Jetzt warte ich, den Kanaltunnel um 1:52 Uhr zu erreichen. Ich habe den Zug in letzter Minute erwischt. Wünschte, ich hätte ihn versäumt."). Frederik Van Hecke twitterte: "Wir warten auf einen Diesel-Zug, der uns abholen soll. Wenn das zulange dauert, kommen busse, um uns zu evakuieren."

Die Passagiere sollen entschädigt werden. Die Notfälle behinderten auch den sonstigen Zugverkehr, hieß es.

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