1,36 Promille: Pensionist stürzt von Boot in Donau

Die Strompolizei musste das Paddelboot einfangen. (Symbolfoto)
Die Strompolizei musste das Paddelboot einfangen. (Symbolfoto)Bild: keine Quellenangabe
Von einem lauten Knall alarmiert, rief ein Wiener Donnerstagabend die Polizei. Der Auslöser des Lärms war weniger gefährlich, als kurios …
"Rumms" machte es am Donnerstag gegen 17.50 Uhr am Handelskai. Ein Wiener (62) hörte den Krach, rief die Polizei. Von seiner Neugier getrieben, ging der Zeuge selbst Nachschauen – und traute seinen Augen kaum: Er fand einen Kollegen (66) vom Paddelklub Edelweiss, der waschelnass und keuchend am Boden lag.

"Der Mann gab total durchnässt an, dass er beim Anlegen ausgerutscht und ins Wasser gefallen ist. Er schaffte es noch von selbst, sich aus dem Wasser zu retten", so Polizei-Pressesprecherin Irina Steirer. Die Wassertemperatur betrug in der Donau knackige 9,0 Grad. Der unfreiwillige Köpfler brachte dem Wiener eine leichte Unterkühlung ein – und auch eine Anzeige, denn: Der Alko-Test zeigte stolze 1,36 Promille. Deutlich mehr, als beim Lenken eines Bootes erlaubt ist.

Das Paddelboot, vom dem aus der Wiener ins Wasser gestürzt war, trieb schnell ab und konnte erst ca. 1,6 km stromabwärts durch Beamte der Polizeiinspektion Handelskai am anderen Ufer der Donau geborgen werden. (ck)

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