1,4 Tonnen-Eisen stürzt auf Mann: Lebensgefahr

Bei Arbeiten mit dem Schneidbrenner passierte das Drama.
Bei Arbeiten mit dem Schneidbrenner passierte das Drama.Bild: iStock

Drama Donnerstagnachmittag in einer Firma in Mannersdorf am Leithagebirge (Bruck): Einem Mann (44) wurden bei einem schweren Arbeitsunfall Arm und Bein fast zur Gänze abgetrennt.

Ein fürchterlicher Arbeitsunfall ereignete sich Donnerstag gegen 16.15 Uhr in einer Firma in Mannersdorf am Leithagebirge im Bezirk Bruck: Ein 44-Jähriger war gerade dabei, den Eisenmantel eines Ofens mit einem Schneidbrenner zu zerkleinern, die tonnenschweren Teile wurden dabei von einem weiteren Mitarbeiter mit dem Stapler gesichert.

Als der Kollege kurz wegfuhr, um weiteres Material zu holen, passierte das Drama: Der 44-Jährige schnitt ohne Hilfe weiter, ein 1,4 Tonnen schweres Eisenteil riss plötzlich ab und stürzte auf den Mann. "Er hätte mit den Schweißarbeiten abwarten müssen, bis der Stapler wieder zurückkehrte, um die Sicherung der Arbeiten zu gewährleisten", heißt es in einer Aussendung der Landespolizeidirektion.

Arm und Bein fast zur Gänze abgetrennt

Durch das immense Gewicht des Eisens wurden dem Ungarn der rechte Arm sowie das rechte Bein beinahe zur Gänze abgetrennt.

Kollegen des 44-Jährigen hoben das Teil mit dem Stapler an, leisteten Erste Hilfe und schlugen bei der Rettung Alarm. Binnen kürzester Zeit war das Team des "Christophorus 9" vor Ort, versorgte den lebensgefährlich Verletzten und flog ihn ins UKH Meidling.



(nit)

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