1.700 Euro Mindestgehalt: Staat als Hauptgewinner

Die von SP-Gewerkschaftschef Wolfgang Katzian jüngst geforderte Erhöhung des Mindestlohns auf 1.700 Euro würde vor allem dem Staat beachtliche Zusatzeinnahmen bringen.
Zu diesem Ergebnis kommt die heimische Denkfabrik Agenda Austria. Ein Rechenbeispiel: Wird der Mindestlohn eines Arbeiters im Handel von derzeit 1.440 Euro auf 1.700 Euro brutto angehoben, kostet das den Arbeitgeber laut Agenda-Untersuchung fast 4.800 Euro im Jahr zusätzlich.

Allein: Gerade einmal 40 Prozent davon kommen auch tatsächlich beim Arbeitnehmer an. Den größten Brocken – fast 2.900 Euro – schlucken Sozialversicherung und Fiskus.


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