1. Gewitternacht des Jahres brachte 1.000 Blitze

Bild: Fotolia (Archivfoto)
In der vergangenen Nacht gab es laut dem Wetterdienst UBIMET in einigen Teilen Österreichs die ersten Gewitter des Jahres. Vom Flachgau bis ins Rax-Schneeberg-Gebiet sowie in der nördlichen Obersteiermark wurden insgesamt mehr als 1.000 Blitze registriert. Am Freitag geht es unbeständig weiter, nach wie vor können bei kräftigen Schauern Blitz und Donner dabei sein. Deutlich ruhiger wird dann das Wochenende, im Osten bleibt es dabei recht kalt, im Westen wird es mild.
In der vergangenen Nacht gab es laut dem Wetterdienst in einigen Teilen Österreichs die ersten Gewitter des Jahres. Vom Flachgau bis ins Rax-Schneeberg-Gebiet sowie in der nördlichen Obersteiermark wurden insgesamt mehr als 1.000 Blitze registriert. Am Freitag geht es unbeständig weiter, nach wie vor können bei kräftigen Schauern Blitz und Donner dabei sein. Deutlich ruhiger wird dann das Wochenende, im Osten bleibt es dabei recht kalt, im Westen wird es mild.

 

In der vergangen Nacht wurden zwischen dem Salzburger Flachgau und dem südlichen Niederösterreich wohl manche Menschen, zum ersten Mail in diesem Jahr, von Gewittern aus dem Schlaf gerissen: Insgesamt wurden mehr als 1.000 Blitze registriert. "Die meisten gab es vom Flachgau bis ins steirische Salzkammergut und ins Obere Ennstal sowie im Bezirk Lilienfeld in Niederösterreich", sagt -Chefmeteorologe Manfred Spatzierer. "Derart viele Blitze sind Anfang März durchaus bemerkenswert und kommen nicht alle Jahre vor."

 

Der Grund für die Gewitter war eine Kaltfront mit der hochreichend kalte Luft die Alpen erreicht hat. In den kräftigen, gewittrigen Schauern sank die Schneefallgrenze bis auf rund 600 m Seehöhe ab und in 1.500 m ging die Temperatur auf minus 4 Grad zurück.

 Am Freitag tagsüber muss man vor allem in der Obersteiermark, im südlichen Oberösterreich sowie im südlichen und Niederösterreich weiterhin mit teils kräftigen Regen-, Schnee- und Graupelschauern rechnen. Auch Blitz und Donner sind nach wie vor vereinzelt möglich.

 

Kalter Osten, milder Westen am Wochenende

Am Wochenende beruhigt sich das Wetter wieder, bei den Temperaturen stellt sich ein starkes West- Ostgefälle ein. Während in 1.500 m am Arlberg bis zu plus 5 Grad erreicht werden, kommen die Temperaturen auf der Rax auf derselben Seehöhe nicht über minus 5 Grad hinaus. Das wirkt sich auch in den Niederungen aus: In Niederösterreich werden meist nur 3 bis 9 Grad erreicht, in Tirol sind hingegen bis zu 15 Grad möglich. Die Nächte sind aber überall frostig, selbst im Flachland sollte man sich wieder aufs Eiskratzen einstellen.

 

Die Sonne scheint vor allem von Vorarlberg bis Oberösterreich sowie in Osttirol, Kärnten und der südlichen Steiermark. Ein paar Wolken können zwar auch hier durchziehen, diese trüben den Sonnenschein aber höchstens kurz. Deutlich weniger Sonne gibt es hingegen in Niederösterreich, Wien, im nördlichen und mittleren Burgenland sowie in der östlichen Steiermark. Hier ziehen immer wieder dichte Wolken durch und speziell am Sonntag kann es mitunter sogar ein paar Schneeflocken geben.

 

Ruhiges Hochdruckwetter mit Sonne und ein paar Wolken gibt es auch zu Wochenbeginn und weiterhin ist es im Osten deutlich kälter als nach Westen zu. 

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