1. TV-Debatte: Clinton fordert harten Anti-Putin-Kurs

In der ersten TV-Debatte der demokratischen Kandidaten für die US-Präsidentschaftswahl hat sich Hillary Clinton klar als Favoritin erwiesen. Sie dominierte die Diskussion und liegt auch in den Umfragewerten deutlich vor ihren Konkurrenten. Im verbalen Schlagabtausch kündigte sie unter anderem an, als Präsidentin werde sie "Putins Schikanieren beenden".

In der ersten TV-Debatte der demokratischen Kandidaten für klar als Favoritin erwiesen. Sie dominierte die Diskussion und liegt auch in den Umfragewerten deutlich vor ihren Konkurrenten. Im verbalen Schlagabtausch kündigte sie unter anderem an, als Präsidentin werde sie "Putins Schikanieren beenden".

Die ehemalige Außenministerin und First Lady Hillary Clinton ist aus der ersten TV-Debatte der demokratischen Präsidentschaftskandidaten klar als Siegerin hervorgegangen. Von ihrem größten Konkurrenten, dem linksgerichteten Bernie Sanders, bekam sie sogar Rückendeckung in der E-Mail-Affäre.

Clinton hatte während ihrer Amtszeit als Außenministerin amtliche E-Mails über einen privaten Server verschickt und so deren Inhalt verheimlicht. "Das amerikanische Volk hat die Diskussion über Ihre verdammten E-Mails so satt. Lasst uns über die echten Themen sprechen!", erklärte Sanders.

Snowden spaltet Demokraten

Einig waren sich die demokratischen Kandidaten darin, dass die wachsende soziale Ungleichheit in den USA das drängendste politische Thema sei. Beim Whistleblower Edward Snowden gingen die Meinungen allerdings auseinander. Während Sanders Snowdens Enthüllungen lobte, beharrte Clinton darauf, dass er Staatsgeheimnisse verraten habe.

Beim Thema Außenpolitik konnte Clinton ihr Renommee als ehemalige Außenministerin ausspielen. Im Syrien-Konflikt forderte sie eine klare Linie der USA gegenüber Russland. "Wir müssen sein Schikanieren beenden", sagte sie bezogen auf Kremlchef Wladimir Putin.

Vorwahl im März

Im März 2016 wählen die beiden US-Großparteien der Demokraten und Republikaner ihren jeweiligen Kandidaten für das Rennen um das Weiße Haus. Der derzeit beliebteste republikanische Kandidat ist der polarisierende ist bereits in seiner zweiten Amtszeit und darf deshalb nicht noch einmal zur Wahl antreten.

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