10 Dinge, die Sie nicht über James Bond wussten

Der berühmteste Spion der Filmgeschichte, erschaffen von Ian Fleming, erstmals im Kino verkörpert von Sean Connery, schöne Frauen, schnelle Autos und eine Walther PPK: Kaum jemand kennt James Bond aka 007 und die Eckdaten seiner Historie nicht. Die "Heute.at"-Kinoredaktion präsentiert Ihnen zehn Fakten, die sie noch nicht über den Agenten wussten...
Der berühmteste Spion der Filmgeschichte, erschaffen von Ian Fleming, erstmals im Kino verkörpert von , schöne Frauen, schnelle Autos und eine Walther PPK: Kaum jemand kennt James Bond aka 007 und die Eckdaten seiner Historie nicht. Die "Heute.at"-Kinoredaktion präsentiert Ihnen zehn Fakten, die sie noch nicht über den Agenten wussten...

James Bond, der Ornithologe

Schriftsteller Ian Fleming, während des Zweiten Weltkriegs übrigens selbst beim britischen Geheimdienst tätig, "borgte" sich den Namen James Bond von einem Ornithologen. Als begeistertem Vogelbeobachter war Fleming Bonds Buch "Birds of the West Indies" ("Vögel der Antillen") in die Hände gefallen. Fleming begründete die Namensgebung wie folgt: "Ich wollte den simpelsten, einfachsten, gewöhnlich-klingendsten Namen der mir in den Sinn kam. James Bond erschien mir perfekt."

James Bond: Schotte, Deutscher oder Schweizer

Britischer als James Bond? Im 20. Jahrhundert waren das höchstens Winston Churchill und die Queen. Tatsächlich wurde James aber nicht im Vereinigten Königreich geboren - zumindest wenn es nach den literarischen Quellen geht. "Skyfall" platziert den Familiensitz der Bonds in Schottland, laut Charlie Highsons "Young Bond"-Romanreihe wurde der spätere Meisterspion allerdings in der Schweiz geboren. Laut der inoffiziellen Bond-Biografie von John Pearson kam James gar im deutschen Wattenscheid auf die Welt. Fest steht jedenfalls, dass James' Vater Andrew Schotte ist und seine Mutter Monique Delacroix aus der Schweiz kommt. 

Cameo des Schriftstellers

Ian Fleming verstarb 1964, dem Jahr in dem der dritte Bond-Film "Goldfinger" in die Kinos kam. Fleming hatte nur in einem der drei Filme einen Gastauftritt. In "Liebesgrüße aus Moskau" spielt der Schriftsteller einen Zug-Fahrgast, der eine Stunde und 16 Minuten nach Beginn des Films auf der Leinwand zu sehen ist.

Die Doppel-Null

Im Bond-Universum werden die Doppel-Null-Kennungen nur an die Top-Spione des MI6 vergeben. Es könnte also noch acht andere derartige Agenten geben... 002, 003, 004 und 009 sterben in den Filmen - am besten in Erinnerung bleibt 009, der in "Octopussy" als Clown verkleidet mit einem Messer im Rücken durch eine Glastür stürzt. 008 ist Bonds Ersatzmann, sollte James unglücklicherweise das Zeitliche segnen. 001 und 005 werden nicht erwähnt, und 006 aka Alec Trevelyan (Sean Bean) ist der Bösewicht in "GoldenEye". 007 war übrigens Ziffer des Busses, der Ian Fleming in regelmäßgien Abständen von Canterbury nach London brachte.

Der Bond-Peppi

Sean Connery, Jahrgang 1930, war erstmals 1962 als Bond zu sehen. Er musste schon damals für die Rolle ein Toupet aufsetzen. In keiner einzigen Bond-Szene seiner Karriere ist Connery ohne Haarersatz zu sehen.

GoldenEye

Das Bond-Abenteuer "GoldenEye", in dem Pierce Brosnan zum ersten Mal als 007 zu sehen war, ist nach Ian Flemings Haus auf Jamaica benannt.

Bonds Lieblingsdrink ist...

... natürlich der Wodka-Martini? Falsch. Das Getränk, dass 007 in den Filmen am häufigsten konsumiert, ist Champagner.

Besetzungs-Frage

Sean Connery, George Lazenby, Roger Moore, Timothy Dalton, Pierce Brosnan und Daniel Craig - Diskussionen darüber, wer von ihnen der beste 007 war gehören für Bond-Fans zum Tagesgschäft. Interessant ist aber auch die Frage, welcher Darsteller, der die Rolle ablehnte, den optimalen Topspion abgegeben hätte. Unter anderem wurde der Part Hugh Jackman, Cary Grant, Clint Eastwood, Liam Neeson und Burt Reynolds angeboten.

Q

Der 1999 verstorbene Desmond Llewelyn spielte den Gimmick-Entwickler Q insgesamt 17 Mal. Er hält damit den Rekord für die häufigste Darstellung ein und derselben Figur in einer Filmreihe. Q steht übrigens für Quartermaster (Quartiermeister).

Sparring Partner

Für den inoffiziellen Bond-Film "Sag niemals nie" nahm Sean Connery Kampftraining. Sein Coach brach ihm dabei versehentlich das Handgelenk. Es handelte sich um Actionfilm-Legende Steven Seagal.

Und eine kleine Zusatzinfo am Schluss: Die von Judi Dench verkörperte M heißt mit bürgerlichem Namen Olivia Mansfield...

 
Nav-Account heute.at Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen