Ein junger Soldat ist am Dienstag von insgesamt zehn Männern am Wiener Praterstern attackiert worden. Sie schlugen ihm einen Zahn aus und raubten seine Tasche samt Handy.
Der angehende Zeitsoldat befand sich gegen 22.30 Uhr gerade am Praterstern und wollte nach Hause gehen, berichtet die "Kronen Zeitung".
Plötzlich wurde der Wiener von drei Burschen bedrängt, die ihm seine Tasche entreißen wollten. Der Uniformierte setzte sich allerdings zur Wehr und versuchte sich zu verteidigen. Einer der Angreifer schlug ihm dabei einen Zahn aus.
Laut "Kronen Zeitung" kamen daraufhin noch weitere junge Männer schreiend auf ihn zu, die nach Angaben des Opfers allesamt Migrationshintergrund haben sollen.
Soldat ließ sich im Heeresspital behandeln
Der Heeresangehörige konnte sich schließlich von den Angreifern losreißen und ergriff panisch die Flucht. Er suchte allerdings nicht gleich die Polizei auf, sondern ließ sich erst zwei Tage später im Heeresspital behandeln.
Neben einem ausgeschlagenen Zahn zog sich der Soldat auch Prellungen an der Hand zu. Nach der Behandlung im Spital erstattete er bei der Polizei Anzeige. Offenbar war er für die Männer ein "Feindbild", heißt es in dem Bericht.
"Keine Angaben über Identität"
"Über die Identität der Bandenmitglieder konnte er keine genauen Angaben machen", zitiert die "Kronen Zeitung" die Polizei. Die Beamten raten, in einem "derartigen Fall" nicht zu warten und sofort die Polizei zu alarmieren.
(red)