10 Songs gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung

Politisch aufgewühlte Zeiten haben sich immer als ausgezeichneter Nährboden für Künstler erwiesen. Aus den für sie dunklen Stunden und der damit einhergehenden Verzweiflung und Wut zogen sie Motivation und Inspiration, die sie in ihre Arbeit fließen ließen. Der Protestsong, sei er gegen Rassismus, Sexismus, soziale Probleme oder Krieg, hat eine lange Tradition. "heute.at" hat elf Titel herausgesucht, die ein musikalischer Aufschrei gegen Ungerechtigkeit sind.

Politisch aufgewühlte Zeiten haben sich immer als ausgezeichneter Nährboden für Künstler erwiesen. Aus den für sie und der damit einhergehenden Verzweiflung und Wut zogen sie Motivation und Inspiration, die sie in ihre Arbeit fließen ließen. Der Protestsong, sei er gegen Rassismus, Sexismus, soziale Probleme oder Krieg, hat eine lange Tradition. "heute.at" hat zehn Titel herausgesucht, die ein musikalischer Aufschrei gegen Ungerechtigkeit sind.

S.T.S. - Das neue Vaterland

Das steirische Trio S.T.S. hat im Lauf der langen Karriere immer wieder Zeichen gegen Faschismus und Fremdenfeindlichkeit gesetzt. Neben "" zählt der Song "Das neue Vaterland" zu diesen Zeichen. Im Text wird der Werdegang eines jungen, perspektivlosen Mannes zum Neonazi gezeichnet. Obwohl bereits 1984 geschrieben, hat der Titel auch heute noch seine Gültigkeit.

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Billie Holiday - Strange Fruit

Als die Jazzsängerin Billie Holiday im Jahr 1939 den Song "Strange Fruit" weltbekannt machte, war das Thema des Stückes in den Südstaaten der Vereinigten Staaten von Amerika nach wie bittere Realität. Die "merkwürdigen Früchte", die aus Bäumen in den Südstaaten hängen, von denen sie im Text sind, stehen für gelynchte Afroamerikaner. 

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Creedence Clearwater Revival - Fortunate Son

Durch die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten bekommt der Song "Fortunate Son" von Creedence Clearwater Rivial" wieder neue Bedeutung. Er handelt von der Ungerechtigkeit, dass sich die Söhne reicher und mächtiger Amerikaner vor der erzwungenen Einberufung in die US-Armee drücken konnten. Denn auch Trump schaffte es, nicht im Vietnamkrieg dienen zu müssen.

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Rage Against The Machine - Killing In The Name

Mit ihrem Debütalbum schlug das Quartett Rage Against The Machine im Jahr 1992 in der Musikwelt ein wie eine Bombe. Jeder Song der Platte war bis oben hin voll mit Wut, Protest und dem Wunsch, die Welt zu verändern. "Killing In The Name", bis heute der wohl größte Hit der Band, handelt von der amerikanischen Staatsgewalt, die von Rassisten unterwandert ist. Angesichts jüngster Vorfälle, bei denen Schwarze von weißen Polizisten umgebracht wurden, hat das Lied auch 24 Jahre nach erscheinen nichts an seiner Brisanz verloren.

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NWA - Fuck The Police

In die gleiche Kerbe wie Rage Against The Machine schlugen ein paar Jahre vorher schon die Rapper von NWA. In von Gewalt dominierten Bandenvierteln von Los Angeles herrschte für die Polizei oft Narrenfreiheit. Auch unbescholtene Bürger spürten die Repressionen tagtäglich. Das der Song Unterdrückten auf der ganzen Welt aus der Seele spricht, zeigt sich am Beispiel Belgrad. Dort lief der Song auf einem Radiosender zwei Tage lang in einer Endlosschleife, um so Anti-Milosevic-Proteste zu unterstützen.

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Metallica - One

Der Song "One" von Metallica erzählt die Geschichte eines Veterans aus dem Ersten Weltkrieg aus der Ich-Perspektive. Der Mann hat alle Gliedmaßen verloren, kann nicht mehr mit seiner Umgebung kommunizieren und hegt den Wunsch, einfach nur sterben zu sterben.

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John Lennon - Imagine

Im Jahr formulierte Ex-Beatle John Lennon im Song "Imagine" seine Vision einer Welt, in der es keine Kriege, keine Staaten, keine Religionen und kein Privateigentum mehr geben würde. Bis heute gibt das Stück Menschen die Hoffnung, dass es eines Tages tatsächlich eine Welt geben könnte, auf der wir alle friedlich zusammenleben.

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Bruce Springsteen - Born in the USA

Es gibt wohl keinen Song, der öfter missverstanden wird als "Born In The USA" von Bruce Springsteen. Nein, bei dem Titel handelt es sich nicht um ein super-patriotisches Lied über die Vereinigten Staaten von Amerika. Vielmehr erzählt derText von den Problemen, mit denen viele Amerikaner während der Präsidentschaft von Ronald Reagen zu kämpfen hatten.

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NOFX - Idiots Are Taking Over

"Jetzt ist nicht die richtige Zeit, nüchtern zu sein, denn die Idioten sind an die Macht gekommen", singt Fat Mike von NOFX zum Auftakt von "Idiots Are Taking Over". Der Song befindet sich auf dem Album "War On Errorism", das sich im Jahr 2003 eingehend mit der ersten Amtszeit von US-Präsident George W. Bush beschäftigt hat. Viele Fans hoffen nun auf ein ähnliches "Konzepptalbum", nachdem Donald Trump gewählt worden ist.

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P!nk - Dear Mr. President

Superstar P!nk hat mit ihrem gesungenen Anti-Kriegs-Appell an den damaligen US-Präsidenten George W. Bush einen internationalen Charthit gesungen. Sie selber bezeichnete das Lied als eine der wichtigsten Songs, den sie je gschrieben hat.

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