Die niederösterreichischen "Wölfe" feierten mit dem Erfolg gegen die Burgenländer den ersten "Dreier" nach zwei Niederlagen am Stück, schoben sich auf Rang drei der Qualifikationsgruppe vor. Trotz eines 1:1-Remis gegen Leader Altach rutschte die Admira ans Tabellenende, vergab die Siegchance per Elfmeter.
In der NV-Arena hatten sich die beiden Teams ein echtes Abstiegs-Duell mit viel Kampf und Krampf geliefert. Dabei hatten erst die Burgenländer gefährliche Möglichkeiten auf ihrer Seite. Martin Pusic (12.) und Andreas Kuen per Freistoß (22.) vergaben Großchancen.
Erst nach einer halben Stunde nahmen die Niederösterreicher das Heft in die Hand. Nicolas Meister tankte sich auf dem rechten Flügel durch, fand mit einem Stanglpass Alan, der zum 1:0 einschob (39.).
Nach dem Seitenwechsel drehten die Burgenländer wieder auf. Unter kräftiger Mithilfe von Cory Burke. Der St.-Pölten-Stürmer sah für einen Einstieg gegen Mattersburg-Keeper Markus Kuster eine harte gelb-rote Karte (50.). Doch in Überzahl gelang den müde wirkenden Burgenländern nur wenig.
Der Sieg bringt die Elf von Robert Ibertsberger auf den dritten Platz, Mattersburg ist als Fünfter einen Punkt vor dem Abstieg.
Die Admira erkämpfte ein 1:1-Remis gegen Tabellenführer Altach, rutschte trotzdem auf den Abstiegsplatz zurück. In der Südstadt waren die Vorarlberger wieder mit einem Blitzstart in Front gegangen. Christian Gebauer nützte in der sechsten Minute ein Nussbaumer-Zuspiel zum 1:0.
Mario Pavelic glich in der 32. Minute aus. Der Ex-Rapidler stand nach einer zu kurzen Corner-Abwehr von Altach-Keeper Martin Kobras goldrichtig, schob zum 1:1-Ausgleich ein. Morten Hjulmand hatte in der 84. Minute den Südstädter Sieg auf dem Fuß, scheiterte mit einem Elfmeter nach Foul von Kobras an Erwin Hoffer am Altacher Keeper.
Die Vorarlberger bauten ihren Vorsprung auf die Wiener Austria auf zwei Zähler aus. Den Südstädtern fehlt ein Punkt zum rettenden Ufer.