100.000 Klagen? US-Kanzlei geht gegen Volkswagen vor

Bild: Reuters
Bis jetzt musste sich VW trotz Abgas-Skandal in Europa kaum fürchten. Doch nun machen in Deutschland der Rechtsdienstleister MyRight und die US-Kanzlei Hausfeld gegen den Konzern mobil.
MyRight und Hausfeld machen Ernst: Wie angekündigt, haben die Partner am Dienstag am Landesgericht Braunschweig exemplarisch für einen Betroffenen der Abgas-Affäre eine erste Musterklage gegen Volkswagen eingereicht. Weitere sollen in den kommenden Tagen in Berlin und München folgen.

Wovor sich VW fürchten sollte: Die Juristen vertreten mittlerweile die Interessen von mehr als 100.000 Kunden. Konkret fordern die auf Verbraucherschutzklagen spezialisierten Hausfeld-Anwälte die Rücknahme der Autos samt Rückerstattung des vollen Kaufpreises.

Denn: Durch den Einbau einer verbotenen Abschalteinrichtung sind Betriebserlaubnis und Typengenehmigung erloschen, die Dieselfahrzeuge hätten nie verkauft werden dürfen. Deutschlandweit sind übrigens 2,4 Millionen Pkw betroffen, in Österreich rund 363.000.
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