100.000 (!) Österreicher sind pleite

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Mindestens 100.000 Österreicher sind nach einer Schätzung des Gläubiger-Schutzverbandes KSV 1870 derzeit insolvent.


Unter diesen Privatpersonen sind auch solche, die früher selbtständig waren und deren Schulden beruflich eintstanden seien. Die meisten Privatkonkurse sind laut KSV auf zu hohen Konsum zurückzuführen. Heuer eröffneten bis September über 7.000 Menschen ein Verfahren - in der Regel dauern diese fünf bis sieben Jahre. Seit der Einführung der Privatkonkursverfahren 1995 ist es zu einem rapiden Anstieg gekommen.

Seit dem Jahr 2000 hat sich die Zahl der Privatkonkurse mehr als verdrfeifacht. Bei Firmen ist die Insolvenz-Statistik heuer beisher eher stabil.

Nach Berechnungen des KSV gingen in den ersten drei Quartalen zudem 4.488 Firmen pleite - ein Plus von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der tatsächlich eröffneten Verfahren kletterte um rund acht Prozent auf 2.628. 15.600 Dienstnehmer waren davon betroffen. Der Schuldenberg belief sich auf 2,2 Mrd. Euro. In 41 Prozent aller Insolvenzfälle wurde mangels Masse kein Verfahren eröffnet. Gerichte können Verfahren abweisen, wenn das Vermögen des Schuldners voraussichtlich nicht ausreicht, um die Verfahrenskosten abzudecken.

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