100 Anzeigen gegen Rowdys auf E-Scootern

Bei geringfügigen Delikten wird abgemahnt.
Bei geringfügigen Delikten wird abgemahnt.Bild: Philipp Enders
An drei Standorten – am Ring, auf dem Nestroyplatz und in der Praterstraße – waren am Dienstag rund 30 Beamte im Einsatz. Mehr als hundert E-Scooter wurden in vier Stunden angehalten.
Die drei Teams der Polizei bestanden jeweils aus Uniformierten am Fahrrad, auf Motorrädern und "Fußtruppen". Positioniert waren die Beamten am Dr.-Karl-Lueger-Platz (City), am Nestroyplatz und in der Praterstraße (Leopoldstadt). Gezielt wurde dabei auf E-Scooter-Rowdys geachtet.

Denn seit der 31. Novelle der Straßenverordnung (1. Juni) gelten für E-Scooter dieselben Regeln wie für Radfahrer. Demnach schlägt sich das Überfahren einer roten Ampel mit 70 Euro zu Buche, das Befahren eines Zebrastreifens mit 30 Euro. Friedrich Scheiflinger, Leiter des uniformierten Fahraddienstes, schränkt ein: "Wenn ein E-Scooter-Lenker langsam über einen menschenleeren Zebrastreifen sollte, werden wir eher eine Abmahnung aussprechen und vor allem die Touristen über die Straßenverkehrsordnung aufklären."

Insgesamt wurden an den drei Orten mehr als 100 Anzeigen gegen E-Scooter-Fahrer erstattet. Weitere Aktionen folgen. (wp)

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