Niederösterreich

100 Sozialstunden für Frau nach Betrug mit Sozialhilfe

Wegen schweren Betruges musste eine Rumänin (50) am Mittwoch in Wr. Neustadt auf die Anklagebank. Sie soll bei der Mindestsicherung getrickst haben.
03.06.2020, 20:49

Eine Rumänin soll das Amt der niederösterreichischen Landesregierung durch Nichtmeldung der Wohnortänderung der Tochter nach Deutschland geschädigt haben. Die 50-Jährige soll dadurch im Zeitraum von September 2018 bis Juli 2019 eine zu hohe bedarfsorientierte Mindestsicherung bezogen haben.

Erschwerend kam hinzu, dass die Rumänin sogar die Unterschrift der Tochter gefälscht haben soll. Andererseits: Die Tochter zog immer wieder bei der Angeklagten ein, dann wieder aus, dann wieder ein....

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100 Stunden Sozialarbeit

Schließlich heiratete die Tochter sogar in Deutschland, die Mutter wußte davon jedoch nichts. 

Vor Gericht in Wr. Neustadt bekannte sich die Angeklagte schuldig. Die 50-Jährige kam mit einer Diversion davon, muss 100 Sozialstunden leisten und 3.600 Euro Schadenswiedergutmachung bezahlen. Die Staatsanwaltschaft hat indes der Diversion noch nicht zugestimmt.