Niederösterreich

1.000 Feuerwehrleute räumen in Niederösterreich auf

Mehr als 700 Notfälle wurden in NÖ abgearbeitet, nach den Unwettern folgte am Sonntag das Aufräumen, es soll auch am Montag nich andauern.
Erich Wessely
23.08.2020, 16:26

Nach den verheerenden Unwettern von Samstag auf Sonntag in den Bezirken Melk und St. Pölten sind noch immer rund 1.000 Feuerwehrleute mit den Aufräumarbeiten und der Beseitigung der Schäden beschäftigt, teilte die Feuerwehr am Sonntag mit. Mehr als 700 Notfälle mussten die Einsatzkräfte bisher abarbeiten. Man gehe davon aus, dass die Aufräumarbeiten auch am Montag noch andauern werden.

Katastrophenhilfszüge im Einsatz

Zu diesem Zweck werden weitere Katastrophenhilfszüge aus den benachbarten Bezirken in die überschwemmten Gebiete entsandt. Diese schweren Unwetter hätten wieder einmal gezeigt, dass die millionenteuren Investitionen des Landesfeuerwehrverbandes in eine Vielzahl an Großpumpen und Notstromaggregate ein richtiger Schritt waren, hieß es.

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Aufgrund der personellen Stärke mit fast 100.000 Mitgliedern, seien auch bei dieser Katastrophe genügend Reservemannschaften der Feuerwehren zur Bewältigung aller Aufgaben zur Verfügung gestanden, wurde seitens des Landesfeuerwehrkommandos betont.

Stephan Pernkopf und Dietmar Fahrafellner machten sich ein Bild von den Unwetterschäden.
Büro Pernkopf

Im Niederösterreich sind bei den Unwettern am Samstag kleine Bäche zu reißenden Flüssen geworden. So hat den Einsatzkräften zufolge die Sierning im Mostviertel einen Wasserstand von 3,5 Metern erreicht. Landesvize Stephan Pernkopf (VP) machte sich am Sonntag mit Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner und den Bezirkshauptmännern ein Bild der Lage, um die überregionale Hilfe zu koordinieren.

Im Bundesland waren mehr als 1.000 Helfer aufgeboten. Von den etwa 700 Einsätzen entfielen allein 500 auf die Bezirke Melk und St. Pölten. Auch sieben Katastrophenhilfszüge rückten aus. In manchen Ortschaften im Zentralraum war die Rede davon, dass "historische Unwetter" niedergegangen seien.

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