106 statt 50 km/h – "Wollte Turbo testen"

Symbolfoto eines Polizisten mit Laserpistole
Symbolfoto eines Polizisten mit LaserpistoleThomas Lenger
Selbst seine brutale Ehrlichkeit konnte einen 27-Jährigen nicht vor einem Verfahren zum Führerscheinentzug retten.

Wie am Reißbrett gezeichnet führt die Innsbrucker Bundesstraße in Salzburg schnurgerade über 2,5 Kilometer. Dabei passiert sie fast ausschließlich Gewerbegebiete in der Umgebung des Flughafens. Nachts ist dort deswegen kaum Verkehr.

Aus diesem Grund ist sie auch äußerst beliebt bei Straßenrasern. Die Polizei bringt sich selbstverständlich regelmäßig auf Höhe der Flughafenunterführung in Stellung – und stößt immer wieder auf krasse Geschwindigkeitsübertretungen und skurrile Ausreden.

Turbo ausprobiert

So erfasste das Messgerät der Beamten einen Wagen mit ganzen 106 km/h, im Ortsgebiet bei erlaubten 50 km/h. Daraufhin von der Polizei zur Rede gestellt gab der 27-Jährige an, er habe nur den neu eingebauten Turbo seines Fahrzeugs ausprobieren wollen.

Ein anderer wurde mit 101 km/h erwischt und darf sich über die gleiche Strafe freuen: Eine Anzeige bei der zuständigen Behörde, anschließend daran ein Führerscheinentzugsverfahren.

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