11-jährige Schülerin hat Überfall erfunden

Das Mäderl erzählte, es sei am Weg zur Schule überfallen worden.
Das Mäderl erzählte, es sei am Weg zur Schule überfallen worden.Bild: Google Maps
Überraschende Wende: Der vermeintliche Überfall auf eine 11-Jährige am Schulweg war gar keiner. Das Mäderl aus OÖ hat die Tat erfunden.

Die Ermittlungen liefen auf Hochtouren, um den Täter zu finden. Jetzt kam heraus: Es gibt gar keinen Räuber. Und auch keinen Überfall. Alles erfunden.

Die Hintergründe: Ein 11-jähriges Mäderl berichtete der Klassenlehrerin, es sei am Weg zur Schule in Lenzing (Bez. Vöcklabruck) von einem Unbekannten niedergeschlagen und ausgeraubt worden. Kurz zuvor hatte das Kind am Boden einen Zehn-Euro-Schein gefunden, aufgehoben und in die Tasche gesteckt. Das soll auch der Grund für den vermeintlichen Überfall gewesen sein. Der Täter habe sie beobachtet, dann niedergeschlagen (mit einem Stein; sie hatte sogar eine Kopfwunde). Die zehn Euro genommen. Erzählte sie.

Die Polizei suchte daraufhin sogar nach zwei Joggerinnen, die mit der 11-Jährigen – laut ihren Angaben – nach der Tat geredet hatten. Ferner wurde nach einem etwa 20 Jahre alten Mann gefahndet, blonde Haare, Kappe, knielange Hose.

Nun stellte sich heraus: Die Geschichte der 11-Jährigen ist gelogen. Sie war gar nicht am Schulweg überfallen worden.

Tatsächlich rannte sie, weil sie zu spät dran war. Dabei stürzte sie auf einem Schotterweg, verletzte sich. Um laut Polizei Mitleid bei der Klassenlehrerin zu erhaschen, erzählte sie die Lügengeschichte.

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