12.000 € weg! Kriminelle räumten Wiener Konto leer

Die Kriminellen räumten dem Wiener das Konto leer.
Die Kriminellen räumten dem Wiener das Konto leer.Bild: iStock/ Symbolbild
Kriminelle verschickten gefälschte Bank-E-Mails mit einer App-Installation. Ein Wiener fiel auf die Phishing-Attacke rein und verlor 12.000 Euro.

Herr C. hatte eine neue App seiner Bank heruntergeladen. Einige Tage später bekam er von seiner Bank eine E-Mail, dass es ein Update geben würde und er die Sicherheits-App nochmals installieren solle. Das tat er.

Rund zwei Wochen später bemerkte er, dass sein E-Banking gesperrt war. Er bekam keine TAN mehr, die App ließ sich nicht mehr öffnen. Herr C. wunderte sich. Daher kontrollierte er sofort bei einem Bankomaten seinen Kontostand und glaubte, seinen Augen nicht zu trauen.

12.000 Euro Schaden

Sein Konto war mit rund 2.500 Euro im Minus. Er wandte sich sofort an seine Bank und erfuhr, dass es vor zwei Tagen mehrere Überweisungen gab. Die Personen und Konten waren ihm aber unbekannt. Offensichtlich wurde er Opfer einer Phishing-Attacke. Der Schaden betrug rund 12.000 Euro.

Da auf Sparkonten die Zinsen im Keller sind, hatte Herr C. sein gesamtes Vermögen aus einer Lebensversicherung auf seinem Girokonto geparkt.

Bank verschickt keine Mails

Herr C. konnte sich nicht erklären, wie die Täter an die Daten gekommen waren. Aufgrund eines Gesprächs mit seinem Bankberater, stellte sich heraus: Es muss mit der vermeintlichen Sicherheits-App zusammenhängen, die Bank verschickt keine E-Mails.

Er machte eine Anzeige bei der Polizei und suchte Hilfe in der AK Konsumentenberatung. Für die AK hat sich Herr C. sorgfältig verhalten. Es war für ihn nicht offenbar, dass es sich um eine Phishing-Attacke handelt.

Er hat weder TAN erhalten noch weitergegeben, auch keine Buchungen autorisiert. Die Bank hat Herrn C. letztendlich außergerichtlich und auf Kulanz die vollen 12.000 Euro ersetzt.

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