Nach zwölf Einbrüchen in Pkws im Burgenland konnte nun ein Verdächtiger bestimmt werden. Sichergestellte DNA-Spuren führten die Polizei zu dem 29-jährigen Slowaken.
Der Verdächtige soll zwischen 24. und 27. März fünf mal in Parndorf und siebenmal in Kittsee zugeschlagen und dabei Geld, Autoradios, Reifen, Kleidung und Dokumente erbeutet haben.
Einer Passantin sei der 29-Jährige im März in einer Tiefgarage verdächtig vorgekommen. Die Frau notierte sich das Kennzeichen und erstattete Anzeige, eine Fahndung wurde eingeleitet.
Als der Lenker die Polizei sah, stieg er aufs Gaspedal und fuhr davon. Auf seiner Flucht landete er jedoch mit seinem Pkw, in dem später Diebesgut und DNA-Spuren sichergestellt wurden, im Straßengraben.
Mann sitzt im Gefängnis
Der Verdächtige wurde damals wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt festgenommen und in eine slowakische Justizanstalt gebracht. Zurzeit befindet er sich in seiner Heimat in einem Gefängnis.
Zu den Einbruchs-Vorwürfen sei er nicht geständig. Wie das weitere Strafverfahren abgewickelt werde, müsse erst durch die Justizbehörden beider Länder geklärt werden, so die Polizei.