12 Familien wollen jetzt absiedeln

Bild: Christian Kloibhofer

Sie wollen einfach nur weg! Bereits zwei Wochen nach dem Hochwasser überlegen zwölf Familien aus dem von der Flut getroffenen Eferdinger Becken abzusiedeln. Die Angst vor den Wassermassen ist so groß, dass sie sogar ihr Heim zurücklassen wollen.

"Es wird niemand gezwungen – es geht hier um Freiwilligkeit", versichert Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne), bei dem sich derzeit die Anrufe von Absiedelungswilligen, die ihre Häuser im Hochwassergebiet des Eferdinger Beckens besitzen, häufen. Bis jetzt hat sich ein Dutzend Betroffener bei ihm gemeldet.

Sie wollen ihr Haus zurücklassen, um ein neues Leben ohne Angst vor den Wassermassen zu führen. Derzeit werden die ersten 1,6 Millionen Euro aus dem Katastrophenfonds des Landes an die Hochwasseropfer ausbezahlt. Bis dato sind 500 Hilfsanträge eingegangen. Der zuständige Landesrat Max Hiegelsberger (ÖVP) rechnet mit insgesamt 10.000 Anträgen.

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