12-Jährige starb im LKH: Staatsanwalt ermittelt

Ein tragischer Todesfall im Landeskrankenhaus (LKH) Graz beschäftigt derzeit die Staatsanwaltschaft. Es geht um ein zwölfjähriges Mädchen aus dem Bezirk Mürzzuschlag, das am 9. Juni 2012 verstorben ist. Angeblich sollte der Patientin eine Sonde zur Sauerstoffversorgung eingeführt werden. Seltsam: Im LKH weiß man nichts über den Tod der Zwölfjährigen, berichtet die Kleine Zeitung.

Ein tragischer Todesfall im Landeskrankenhaus (LKH) Graz beschäftigt derzeit die Staatsanwaltschaft. Es geht um ein zwölfjähriges Mädchen aus dem Bezirk Mürzzuschlag, das am 9. Juni 2012 verstorben ist. Angeblich sollte der Patientin eine Sonde zur Sauerstoffversorgung eingeführt werden. Seltsam: Im LKH weiß man nichts über den Tod der Zwölfjährigen, berichtet die .

Bei dem Eingriff kam es offensichtlich zu Komplikationen, die zum Tod geführt haben sollen. Die Leiche wurde in der Pathologie obduziert. Danach schaltete das LKH die Staatsanwaltschaft ein. Inzwischen hat der Staatsanwalt ein Verfahren eingeleitet und das Landeskriminalamt mit Ermittlungen beauftragt.

Spital weiß nichts vom Todesfall

Im LKH Graz zeigt man sich überrascht. Man wisse nichts über eine Zwölfjährige, die beim Einführen eines Katheters gestorben sei, versichert der ärztliche Klinikchef Gernot Brunner gegenüber der Kleinen Zeitung. "Bei uns ist in den letzten 15 Jahren kein zwölfjähriges Mädchen bei einer derartigen Behandlung verstorben", behauptet er.

Ist die zwölfjährige Patientin bei einer anderen Behandlung gestorben? Gernot Brunner: "Nein. Ich kenne keinen solchen Fall." Faktum ist: Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt ermitteln. Dem Mädchen mussten in Vollnarkose zehn kariöse Milchzähne entfernt werden. Auch in diesem Fall prüft die Staatsanwaltschaft noch, ob ein Fehlverhalten der Ärzte zum Tod des Kindes geführt haben könnte. Die Ermittlungen sind auch hier im Gang.

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