12-jähriger Kärntner klagt Zementwerke wegen HCB

Ein 12-Jähriger aus dem Görtschitztal in Kärnten ist der erste Kläger im HCB-Umweltgift-Skandal. Der Bub geht gerichtlich gegen die Zementwerke Wietersdorfer & Peggauer vor. Es geht um 32.000 Euro.

Ein 12-Jähriger aus dem Görtschitztal in Kärnten ist der erste Kläger im HCB-Umweltgift-Skandal. Der Bub geht gerichtlich gegen die Zementwerke Wietersdorfer & Peggauer vor. Es geht um 32.000 Euro. 

Der Bub wohnt nur einen Kilometer vom Betrieb entfernt, der das Umweltgift HCB in großem Stil in die Luft geblasen hat. Als Folge hatte bei einer Untersuchung vor. 

Der Bub, der mit seiner Klage vorprescht, wird von Rechtsanwalt Michael Sommer vertreten. HDB sei unter "den zehn giftigsten Stoffen weltweit", so der Anwalt. Der Bub "hat regelmäßig heimische Produkte aus dem Görtschitztal konsumiert, wie etwa Milch, Topfen, Rind- und Schweinefleisch, Fisch oder Pflanzenprodukte", begründet der Anwalt die Klage. Als Folge sei der HCB-Wert im Blut des Buben ein Vielfaches so hoch wie erlaubt. 

Die Anwälte Gheneff - Rami - Sommer werfen den Zementwerken aber auch vor, dass sie weitere 10.000 Menschen, deren Tiere und Pflanzen gefährdet hätten. 

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