Die auffallend dichte Polizeipräsenz rund um den Stephansdom hat zuletzt am 8. Dezember bei den Messen zu Mariä Empfängnis im Dom für Verwunderung mancher Besucher geführt: Denn wenn Kardinal Christoph das Hochamt zelebriert, sind vier Beamte des Staatschutzes im irdischen Sicherheitseinsatz, hinzu kommen weitere vier Beamte in Uniform, die ihre Augen auf mögliche Trickdiebe oder „ungebetene" Besucher richten.
Diözesansprecher Michael Prüller kalmiert: „Den Personenschutz für Kardinal Schönborn gibt es immer, wenn er sich in der Kirche aufhält." Die uniformierten Beamten sichern den Dom nur zu Festtagszeiten und rücken dafür vom Wachzimmer Brandstätte aus.
Hinzu kommen jetzt eben jene vier Beamten, die vom Einsatzbus am Graben kommend, den Weihnachtsmarkt bestreifen und ihre Augen auf herrenlose Gegenstände aber auch Trickdiebe richten.
Es bestehe jedoch, so Prüller, keinerlei erhöhte Alarmstufe rund um Österreichs allererstes Gotteshaus.