Ein Tischlermeister aus Niederösterreich soll seine drei Kinder (damals vier bis 14 Jahre alt) sexuell missbraucht haben und musste dafür am Dienstag in Wr. Neustadt wegen schweren sexuellen Missbrauches vor Gericht (es gilt die Unschuldsvermutung).
Ein Sachverständiger attestierte den Opfern eine reaktive Bindungsstörung, ein Opfer soll laut Anklage durch die mutmaßlichen Schändungen 1.246 Tage gelitten, sprich eine mehrjährige Gesundheitsschädigung davon getragen haben.
Zudem soll er seine Töchter mehrmals wöchentlich belästigt haben. Der Anwalt des Angeklagten bestritt die massiven Vorwürfe: „Beim Hoppe Hoppe Reiter-Spielen habe das Kind etwas Hartes gespürt. Das war aber der Messstab des Tischlers.“
Die Taten sollen sich bereits in den 1990er-Jahren ereignet haben, der angeklagte Meister bestritt sämtliche Vorwürfe vehement.
Die Verhandlung in Wr. Neustadt wurde schließlich großteils unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt. Der Schöffenprozess musste auf Anfang Juli vertagt werden.