Österreich

13.000 Pflastersteine machen Platz für 6 Poller

Heute Redaktion
13.09.2021, 14:23

Um die Mariahilfer Straße "terrorsicher" zu machen, errichtet die Stadt neue Poller. Die acht Lkw-Sperren bei der Kaiserstraße stehen schon, nun ist das andere Ende dran.

Seit 10. Februar errichtet die Stadt Wien – Straßenverwaltung und Straßenbau auf der Mariahilfer Straße im Bereich Rahlstiege sechs neue Sicherheitspoller sowie sechs "Stadtmöbel", die als bauliche Barrieren vor Rammangriffen mit Lkw schützen sollen. Manche Poller sind ziehbar, damit sie zum Beispiel beim Wien-Marathon (findet heuer am 19. April statt) entfernt werden können. Dafür muss keine Platte beschädigt werden. Stattdessen werden sie mit einem Kran angehoben und abtransportiert, weitere Grabungen sind dafür nicht nötig.

Heute, Montag, startete die nächste Bauphase. Um Platz für die neuen Anti-Terror-Sicherungen zu schaffen, muss zunächst die Straßenkonstruktion verstärkt werden. Dafür werden ab nun auf einer Fläche von 850 Quadratmetern insgesamt 13.000 Pflastersteine entfernt. Das entspricht rund 3,7 Prozent der insgesamt 350.000 Steine, die auf der Mariahilfer Straße verlegt wurden. Die Fertigstellung ist für Mitte April geplant.

Aufgrund der Bauarbeiten im Fahrbahnbereich musste die MaHü vom Getreidemarkt bis zur Königsklostergasse für den Kfz-Verkehr gesperrt werden.

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Verkehrseinschränkungen bis 27. März

Der Kfz-Verkehr wird über die Windmühlgasse und Capistrangasse zur Mariahilfer Straße und Stiftgasse ermöglicht. Das Rechtsabbiegen vom Getreidemarkt in die Gumpendorfer Straße wird daher erlaubt. Vom Karlsplatz kommend kann der Kfz-Verkehr über Nibelungengasse und Eschenbachgasse in die Gumpendorfer Straße einfahren.

Die Einbahn in der Mariahilfer Straße wird ab der Capistrangasse in Fahrtrichtung Karl-Schweighofer-Gasse und der Königsklostergasse stadteinwärts umgedreht. Zwischen Stiftgasse und Capistrangasse wird ein Gegenverkehrsbereich eingerichtet. Der Fuß- und Radverkehr wird weiterhin aufrechterhalten.

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